Auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern baut der Investor dort insgesamt 14 Apartments. "Der Bedarf ist da, acht Einheiten sind bereits vermietet", sagte Stüve und zeigt vor Ort, wie der jeweils 40 Quadratmeter große Raum einschließlich altersgerechtem Sanitärbereich und kleiner Küche aufgeteilt wird.
Zusätzlich gibt es eine Gemeinschaftsküche, wo Bewohner gemeinsam kochen und essen können. Dabei werden sie von einem Pflegedienst unterstützt, der für die Betreuung der Mieter dort rund um die Uhr verfügbar sein wird. Die Warmmiete beziffert er auf 650 Euro. Dazu kämen 60 Euro als Pflegedienstpauschale.
Der Investor verweist darauf, dass die Anlage ganz bewusst ebenerdig errichtet werde. Er habe nämlich mit der Pflege seiner Mutter in einer dreigeschossigen Einrichtung in Würzburg nicht die besten Erfahrungen gemacht. "Nullschwellen" würden auch das Raustreten auf eine kleine Terrasse erleichtern.
Ende des Jahres soll der Komplex fertig sein. Ab 1. Januar ist dann der Bezug der Apartments vorgesehen.
Und Stüve hat schon weitergehende Pläne. Gleich daneben möchte er später weitere sechs Apartments bauen lassen: vier mit einem Zimmer und zwei mit zwei Räumen.
Reiner Donath würdigte das Bauvorhaben und den Investor, derkommunikativ sei und auf auf die Leute zugehe. In allen Ausschüssen habe man sich dafür ausgesprochen. "Wir selbst haben ja lange vergeblich versucht, ein solches Projekt zu realisieren", sagte er. Der Bedarf sei auf jeden Fall da, und so wie die Anlage jetzt aussehe, "passt sie auch hierher".