Die Sonne meinte es noch einmal gut am Donnerstag, der als 25-jähriges Jubiläum in die Chronik der Mutter-Kind-Klinik „Waldfrieden“ eingeht. Ihn nutzte die Schirmherrin des Müttergenesungswerkes und Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, zum Besuch.
Die „Waldfrieden“-Rehaklinik für Mutter und Kind präsentiert sich am Donnerstag von allen ihren Seiten. Sie feiert den 25. Geburtstag als anerkannte Klinik des Deutschen Müttergenesungswerkes (MGW) und tut dies bei voller Belegung mit allerhand und hohem Besuch. Hausleiter Heiko Horst-Michler und Gabriela Rinast-Bertram begrüßen ihn am Vormittag herzlich.
Kommunale und regionale Politik sind vertreten, das Bundesfamilienministerium, die Geschäftsführung des Klinikträgers Kur und Reha GmbH, aber auch seit Jahren zuverlässige Partner der Klinik aus dem Ort und der Umgebung und Vertreter aus weiteren Kliniken des Müttergenesungswerkes.
Es ist ein ganzer Pulk, der sich mit der Schirmherrin des Müttergenesungswerkes – gegenwärtig ist es als Frau des jeweiligen Bundespräsidenten Elke Büdenbender – auf Rundgang durch das weitläufige, an Spiel-, Betätigungs- und Erholungsmöglichkeiten reiche Areal begibt. Er bekommt veranschaulicht, was an diesem Ort im vergangenen Vierteljahrhundert verändert und aufgebaut, wo angebaut wurde und Neues entstand.
Es geht zur Kreativwerkstatt, wo Kinder und Mütter gerade Filzen lernen. In der Murmelburg und auf dem Abenteuerspielplatz erhalten die Gäste Einblick in die Kinderbetreuung. Schwimmbad, Ärztehaus, Kneippsche Physiotherapie, die jüngst erst fertig gestellte Lehrküche, die Badeplattform, Pavillons.
Ein buntes Gesamtkonstrukt stellt sich auf diese Weise vor, in dem von 80 Mitarbeitern ein Ziel verfolgt wird: Je Durchgang bis zu  55 Müttern und 85 Kindern in einer dreiwöchigen Kur Hilfe bei gesundheitlichen Problemen innere Ruhe, neue Kraft und gute Anstöße zur Bewältigung des Familienalltags zu geben.
Überall ergeben sich Gespräche mit Kurpatientinnen, die Schirmherrin Büdenbender ganz bewusst sucht und bei denen ihr ehrliches Interesse Offenheit auf der anderen Seite auslöst. Sie habe persönlich den Eindruck gewonnen, sagt Elke Büdenbender später beim Festakt, dass sich die Patientinnen und Kinder in einer entspannten, familiären Atmosphäre an diesem wundervollen Ort wohl fühlten. Denn nur starke Mütter und Väter, sagt sie, können auch Kinder erziehen, die stark sind und Leben meistern können.
Amtsdirektor Marco Böttche betont in seinem Grußwort die Qualität des Hauses, wenn laut Internetauftritt 93 Prozent der hier kurenden Frauen die Klinik danach weiterempfehlen würden. Kurze Wege befördern Zusammenarbeit – gerade mal 440 Meter seien es von der Klinik zum Rathaus, und zwölf Höhenmeter – wichtig auch für Lösungen wie das Park-Problem.
Der Geschäftsführer des Klinik-Trägers, Melcher Franck, verabsäumt es nicht, neben der baulichen, der personellen und fachlichen Entwicklung der Klinik Zukunftsanforderungen aufzuzeigen. Es zeichneten sich immer schwierigere Krankheitsbilder und zunehmend psychosomatische Erkrankungen ab, benennt er Herausforderungen. Vor allem aber will er , wie alle Redner beim Festakt Anerkennung zollen und Dank sagen.
Zwölf dienstbare Geister sind von Anfang an dabei und seien genannt. Christine Funder, Kathrin Galle, Amona Goldstein, Carla Heiduck, Bernd Kallies, Karin Lauben, Volker Melchert, Birgit Pohl, Petra Schreiber, Birgit Severin, Elke Stiehm, Cornelia Strosche haben ungezählten Müttern und Kindern den Aufenthalt in Buckow an ihren Plätzen schmackhaft gemacht.