Pünktlich zum lange vorhergesagten Termin kann der Umzug der Grimm-Grundschule vom in den 70er-Jahren erbauten Schulgebäude in der Kaulsdorfer Straße in den Neubau der Hönower Siedlungserweiterung erfolgen. Heute ist der letzte Unterrichtstag für die etwa 500 Schüler am alten Standort, ab Donnerstag geht es in der neuen Schule weiter. "In der Zwischenzeit, also von Montag bis Mittwoch, beschäftigen wir uns mit den Kindern an verschiedenen Orten, wie z. B. der Jugendwerkstatt", erklärte Schuldirektorin Elke Heitmann.
Der Großteil der 800 Stühle, 300 Tische und etwa 100 Schränke wird mitgenommen. "Es wäre doch schade drum, vieles ist noch gar nicht so alt, nur kaputte Dinge werden aussortiert", sagte Elke Heitmann. Wesentlich mehr Platz bietet der Neubau. Neben 20 Klassenräumen mit Differenzierungsräumen stehen verschiedene Fachräume zur Verfügung. "Dadurch haben wir auch mehr Möglichkeiten zur Unterrichtsgestaltung, ein echter Mehrwert für alle Beteiligten", sagte Elke Heitmann.
Besonders froh sind die Lehrer über die Akustik im neuen Gebäude. Der alte Plattenbau verstärkt jegliches Geräusch, im neuen sind teilweise spezielle Akustikdecken eingebaut worden. Das bedeutet natürlich weniger Lärm und somit weniger Stress für Lehrer und Schüler, freut sich Elke Heitmann.
Eine Sorge hat die Schuldirektorin aber doch, der Sonnenschutz auf dem Schulhof kommt viel zu kurz. Gepflanzte Bäume werden erst nach Jahrzehnten zu Schattenspendern, überdachte Unterstände fehlen. Ab nächster Woche ist rund um die Schule Tempo 30. Schilder dafür wurden bereits aufgestellt. Am 14. Dezember ist die feierliche Eröffnung geplant, mit einem Tag der offenen Tür von 10 bis 12 Uhr.