Bürgermeisterin Elke Stadeler stellte beim traditionellen Banddurchschnitt in der Kastanienallee klar, dass es sich ausschließlich um einen Gehweg handele. Sie machte auch kein Hehl daraus, dass es so manchen Kritiker gab, der nicht recht einsehen wollte, "warum hier gebaut wurde und die andere Seite mit bezahlen muss".
Der vorhandene Gehweg ist innerhalb von acht Monaten neu ausgebaut worden. "Die Qualität ist sehr gut", lobte Anwohner Volker . Die Gesamtkosten, einschließlich für die 34 Straßenlampen, liegen bei rund 410 000 Euro. Was noch aussteht, ist die Mittelinsel im Einmündungsbereich zur Prötzeler Chaussee.
Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Projekte beim Geh- und Radwegebau, von denen Katrin Großer vom Sachbereich Straßenbau einige aufgelistet hat. Fertig gestellt werden soll demnach in diesem Jahr noch der Gehweg im Zuge des Ausbaus der Landhausstraße. Der Weg kann auch von Radfahrern genutzt werden und führt auf gut 770 Metern Länge beidseitig der Straße. Als weiteres Vorhaben nennt sie an der Ernst-Thälmann-Straße den Abschnitt von der Garzauer Straße bis zur Herrenseeallee/Gleisquerung. Der Weg wird auf einer Länge von gut einem Kilometer einseitig verlaufen, wobei der vorhandene Asphaltabschnitt bleiben wird. Im Juni soll es losgehen.
Ab August ist dann laut Verwaltung im Zusammenhang mit dem Ausbau der Nordstraße auch die Gehwegerneuerung geplant -auf 240 Meter beidseitig und auf 100 Meter einseitig der Straße. Derweil nähern sich Arbeiten an den gut 40 Metern Geh-/Radweg, die im Zusammenhang mit dem Bau der Fußgängerbedarfsampel in der Berliner Straße/Höhe Heinrich-Heine-Straße realisiert werden, ihrem Ende.
Auch im kommenden Jahr bleibt das Thema aktuell. Beispielsweise für die Philipp-Müller-Straße, wo sämtliche Gehwege erneuert sowie der Radverkehr untersucht werden. Angedacht ist eine beidseitige Wegführung auf etwa 1200 Metern Länge. In Abhängigkeit vom Genehmigungsverfahren ist der Baubeginn für 2017 oder 2018 vorgesehen.
Auch an der Garzauer Chaussee wird es zumindest einen Gehweg geben, der auf jeden Fall auch von Radfahrern genutzt werden darf. Die Planungen für den etwa 540 Meter langen Weg laufen, die Verwaltung hofft auf Baubeginn im kommenden Jahr.
Und dann ist da noch die August-Bebel-Straße/Berliner Straße. Dort wird auf gut zwei Kilometer Länge der gesamte "Straßenraum" erneuert, wie es offiziell heißt. Das schließt Geh- und Radwege ein. Die Planungen beginnen in diesem Jahr. Ob das Bauprojekt schon nächstes Jahr umgesetzt werden kann, ist ungewiss. Dann aber sollen die 75 Meter Geh-/Radweg zwischen Kreuzung Philipp-Müller-Straße und Bahnübergang in Angriff genommen werden, die im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Bahnhofsumfeld Strausberg-Stadt vorgesehen sind.