Es klingelt an der Tür und jemand verspricht, dass man über ihn und mit einer Unterschrift künftig günstiger Strom als bisher beziehen kann.
Bei den aktuellen Stromkosten ein verlockendes Angebot, das derzeit wohl in Strausberg Kunden der Stadtwerke unterbreitet wird. „Aktuell berichten uns unsere Kunden wieder vermehrt von ungebetenen Gästen an der Haustür, die Stromverträge abschließen wollen“, so Sprecherin Gesa Tat. Ihr Unternehmen empfiehlt aber allen Strausbergerinnen und Strausbergern zuvor genau zu überprüfen, was sie unterschreiben.

An der Tür werden angeblich Lügen erzählt

Laut Gesa Tat erzählen die Vertriebsleute dabei offenbar frei erfundene Geschichten. „Zu zwei Punkten möchten wir uns klar und deutlich positionieren: Nein, das Strausberger Stromnetz steht nicht zum Verkauf. Die Stadtwerke Strausberg sind und bleiben hier Netzbetreiber. Nein, das Angebot, das die Vertriebsleute unterbreiten, ist in allen bisher bekannt gewordenen Fällen nicht günstiger als unseres. Jeder sollte die Angaben noch einmal genau überprüfen, bevor er oder sie etwas unterschreibt“, teilte Tat mit.

Strausberg

Einige der Stadtwerke-Kunden berichteten nach ihrer Darstelltung, sie hätten auf Drängen des Vertrieblers per Unterschrift bestätigt, dass sie beraten wurden, damit der Vertriebler auch seinen Lohn bekäme. „Tatsächlich hatten sie aber einen Stromliefervertrag unterschrieben“, so Tat. Solche Haustürgeschäfte und Geschäftsabschlüsse per Telefon können aber innerhalb einer bestimmten Widerrufsfrist – meist 14 Tage–- rückgängig gemacht werden. „Dies gilt auch, wenn der Geschäftsabschluss per Unterschrift bestätigt wurde“, so Tat. Die Verbraucherzentrale Brandenburg berate zu dem Thema ebenfalls. Weitere Hinweise zum Thema Haustürgeschäfte und unerwünschte Telefonwerbung finden Sie auf unserer Webseite: https://ssg-strausberg.de/ser-betrueger.htm.