Mehr als 1100 Euro hat der Hospizverein Polarstern Neuenhagen, der das Diakonie Hospiz Woltersdorf unterstützt, in den vergangenen Tagen vom Neuenhagener Rewe-Markt Dominik Lingstädt übergeben bekommen. Bei der Feier zum einjährigen Bestehen des Marktes an der Ecke Niederheidenstraße/B 1 vor wenigen Wochen hatten die Kaufleute auf dem Parkplatz und mit Abstandsregeln, Masken und Desinfektionsmitteln einiges organisiert. Es gab Verkostungen diverser lokaler Lieferanten, einen Informationsstand des Hospizvereins, bei dem Kunden sich über die Arbeit des Vereins und der Einrichtung für die Kreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree informieren konnten, und ein großes Gewinnspiel mit hunderten Preise. Die wurden per Glücksrad verlost, der Moderator machte auf den Hospizverein aufmerksam und bat um Spenden, die letztlich von Inhaber Dominik Lingstädt auf 400 Euro aufgerundet wurden. Der Verein selbst hatte an dem Tag zusätzlich fast 130 Euro in seiner Spendenbox. Der Scheck wurde vor wenigen Tagen an Schatzmeisterin Beate Korn übergeben.

Kunden können auch durch Pfandbons helfen

Hinzu kommen bislang noch rund 740 Euro aus der Pfandbon-Aktion, hat Antje Lingstädt zusammengerechnet. Seit Januar sammelt das Unternehmen solche Bons zugunsten des Polarstern-Vereins. Diese Spenden würden monatlich auf das Vereinskonto überwiesen, erklärt sie. Welchem konkreten Verwendungszweck das Geld im Hospiz zugute kommt, ist momentan noch unklar, denn wegen Corona sind die Aktivitäten derzeit eingeschränkt.
Die Zusammenarbeit für die enorm wichtige ehrenamtliche Arbeit des Vereins werde auch 2021 weiter fortgesetzt, versicherte Antje Lingstädt. Zum einen wolle man weitere Spenden generieren, zum anderen auf das Thema aufmerksam machen, das jeden Menschen irgendwann betreffen könnte.

Förderverein wird 2021 zehn Jahre alt

Im nächsten Jahr kann der Verein Polarstern auf sein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Er war im Mai 2011 mit dem Ziel gegründet worden, ein stationäres Hospiz in der Region entstehen zu lassen. Das ist verwirklicht.
Nun unterstützt man die dortige Arbeit, klärt über Palliativarbeit auf und hilft dem Hospiz in der Schleusenstraße beim Aufbringen von Geld, denn die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen nicht die kompletten Kosten pro Gast, sondern 95 Prozent. Zudem werden mit Hilfe der Spenden unterschiedliche Therapien für die Gäste finanziert, z. B. Musik-, Kunst- oder Aromatherapien, oder besondere Hilfsmittel und Gegenstände für die betroffenen Menschen angeschafft, die die pflegerische Versorgung erleichtern und/oder das Wohlbefinden steigern.