Die Idee einer legalen Graffiti-Wand war laut Rathaus bei einer Bildungskonferenz im Wohngebiet Hegermühle geäußert und im Rahmen der Jugendkonferenz ausgearbeitet worden. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Quartiersmanagement Hegermühle hatte sich daraufhin die Jugendwerkstatt Hönow vorgenommen, einen Treffpunkt für Kreativität und Toleranz zu schaffen - im Rahmen des Programms "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier".
Der zum nördlichen S-Bahnhof-Zugang gelegene hintere Teil der Turnhalle wurde zum Sprayen ausgesucht. Die Fläche befinde sich in der Nähe der im Vorjahr eröffneten Skater-Anlage und biete in der Kombination einen perfekten Ort für Jugendlichen aus der Hip-Hop- und Graffiti-Szene, die sportliche und kreative Hobbys ausüben wollten, hieß es. Zu dem jetzt angebotenen Workshop kamen die Ideengeber allerdings nicht. Dafür waren andere Jungen und Mädchen mit dabei.
Die "Graffiti-Wall" wird am 10. September zum Sport- und Spielfest in der Hegermühle offiziell übergeben. Sie kann im Anschluss zum Sprayen genutzt werden. Die Jugendlichen sollen während der Projektlaufzeit bis Mai 2017 von pädagogischem Fachpersonal begleitet werden, um Gespräche anzuregen, Beziehungen aufzubauen und Ideen umzusetzen, hieß es.