Zum einen werden die SSG bei der En.Regio einsteigen, einem Unternehmen, das durch Beratung und andere Dienstleistungen die kommunale Versorgung mit Elektroenergie, Gas und Fernwärme fördert. Hier werden sich die Strausberger mit 1250 Euro am Stammkapital von 25 000 Euro beteiligen.
Deutlich größer soll das Engagement bei En.Regio Wind ausfallen. Dort will man zunächst 5000 Euro zum Stammkapital beisteuern, zudem „bis zu“ eine halbe Million Euro für eine Kapitalerhöhung beisteuern. Andere Stadtwerke wie Angermünde, Bernau oder Ludwigsfelde wollten eine Million Euro geben. „Bei uns war das nicht geplant, deshalb fällt der Anteil bescheidener aus“, so Stadtwerke-Chef Andreas Gagel
En.Regio Wind wird in einem vor rund zwei Jahren in Betrieb gegangenen Windpark nahe Neuruppin 20 Anlagen mit je 1,5 Megawatt betreiben. Der Park gehört laut Gagel den Stadtwerken Bremen, bei denen wiederum die EWE großer Gesellschafter ist. Nur dadurch sei das Engagement in erneuerbare Energien in größerem Umfang ermöglicht, sei in der „Großfamilie“ jemand gefunden worden, der bereit war, Anteile abzugeben, worden, sagte Gagel. Robert Krause (FDP/offene Fraktion) hatte dies gewundert. Er hatte in Ausschüssen schon über andere Hintergründe spekuliert und war letztlich der Einzige, der sich beim Votum der Stimme enthielt.