In dieser Woche gibt es neuen Zulauf in den vier Flexklassen an der Grundschule Rehfelde. 43 Schulanfänger sind am Sonnabend in Rehfelde eingeschult worden. Dass sie am Montag ein gepflegtes Schulgebäude, saubere Klassenräume und ein ordentlich gepflegtes Umfeld erwarteten, dafür hat in den vergangenen Tagen neben Reinigungskräften und anderen auch Hausmeister Hartmut Förster Sorge getragen.
Sehr einladend zeigt sich beispielsweise der Pausenhof Nummer zwei im Innenhof des neueren Schulhauses. Durch die Flurfenster fällt der Blick auf grünen Rasen und eine Holzhütte mit Veranda, die ebenso gut für Gruppenarbeit im Grünen Klassenzimmer genutzt werden könnte. Mehrere Bänke in den Hof-Ecken und darüber installierte, Schatten spendende Sonnensegel fordern zum Innehalten, Lesen oder Unterhalten auf. Sogar Blumen hat der Hausmeister neben der Treppe gepflanzt.
Was sich hier dem Blick so vorteilhaft darbietet, ist im weiträumigen Außenbereich nicht so einfach zu händeln. Immer wieder ist das Schul- und Spielgelände Ziel von mutwilligen Attacken Unbekannter, die unbedacht oder gezielt Schaden anrichten, wie das Personal an der Schule gerade in jüngster Zeit zunehmend feststellen musste.
Beispiel: die rustikalen Bänke, von der AFG Rehfelde angefertigt und im Grünbereich zwischen den beiden Schulgebäuden aufgestellt. "Drei Stück haben wir davon bekommen" und wer die beschädigen oder demontieren wolle, benötige schon einige Körperkraft, sagt Förster und zeigt auf einen der dicken Äste, der als Lehne fungieren soll. Er ist nur noch an einem Ende befestigt, das andere hängt herab. Auch verkohlte Stellen sind an anderen Bänken nicht zu übersehen.
Beispiel: die nagelneuen kombinierten Tisch-Bank-Spielmöbel aus Metall und Holz im rückwärtigen Spielbereich für die Größeren. Sie seien Anfang August aufgestellt worden und sollen das Interieur neben der Turnhalle vervollständigen. "Die sind ganz bestimmt nicht billig gewesen", schätzt Hortleiter Horst Rosenfeldt, und so mir nichts, dir nichts umfallen würden die auch nicht.
Schlimm sei nur, dass keiner offenbar vom Treiben auf dem Gelände etwas bemerkt. Dann müsse der für die Öffentlichkeit zugängliche Spielplatz notfalls abgesperrt werden, die Leidtragenden aber seien Mütter und Kinder, sagt Rosenfeldt.
Beispiel Solarmodule: Nicht unbeeinträchtigt geblieben von derlei wenig erfreulichen Aktivitäten in der Ferienzeit ist zudem die auf Dach und Vordach der Schulturnhalle installierte Photovoltaikanlage. Auf das bestimmt zehn Meter hohe Dach geworfene Steine haben an den Modulen einigen Schaden angerichtet.
"Wir kennen auch den genauen Zeitpunkt, zu dem das passierte", berichtet Heinz Kuflewski vom Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie. Die Schaltzentrale habe am Sonntag, dem 23. August, 15.55 Uhr, den entsprechenden Leistungsabfall aufgezeichnet. Anzeige wegen Sachbeschädigung sei erfolgt, mit der Versicherung Kontakt aufgenommen worden. Geschätzter Schaden: 3000 Euro.
Doch das ist es nicht allein. Es wird vielen geschadet, Kindern, Eltern, der Gemeinde, von der Geld für die Spielplätze kommt. Rehfelde sind aufmerksame und mutige Bürger zu wünschen.