Mit Blick darauf, dass diesmal Mund- und Zahngesundheit besonders im Fokus der Veranstaltung standen, hatten die Organisatoren eine wichtige Neuerung eingeführt. So waren die Besucher diesmal mit einer Stempelkarte von Stand zu Stand unterwegs. "Wir wollten davon wegkommen, dass die Kinder überall kleine Süßigkeiten zugesteckt bekommen", erklärte Birgit Triebel. Mit der abgestempelten Karte waren dafür am Ende der Runde Sachpreise zu erhalten.
"Es ist super. Wir sind schon ein paar Stunden hier", erzählten Jenny und Sebastian Lorenz aus Fredersdorf, den kleinen Casey (zehn Monate) auf dem Arm, gut zur Mitte der Zeit, als auch das Wetter umzuschlagen begann. Bei der Hitze sei das Planschbecken für die Jüngsten ein Renner gewesen, auch die Idee mit der Stempelkarte finden die jungen Eltern gut. Während schräg gegenüber neben dem Stand der DAK gerade die Steppkes Luca Heine und Hanne Patrice Walz kleine Plastefiguren aus dem Wasserbad angelten, versuchte sich Merle aus Eggersdorf nebenan bei der Herausforderung, mit Hilfe eines Strohhalms durch Pusten einen Tischtennisball durch eine Parcoursstrecke zu bewegen. Die Hürdenfelder mit den Öffnungen zierten ebenfalls Motive in Sachen Zahngesundheit, und als nächste Station ging es für Merle gleich hinüber zu Dolores Salabarria vom Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes Frankfurt, um beim grünen Plüschdrachen richtiges Zähneputzen zu zeigen.
Ganz viele Partner aus dem Netzwerk brachten sich wieder in die Ausgestaltung des Tages ein. Für die Jüngsten bis drei Jahre war ein Geschicklichkeitsparcours vorbereitet, die Hebammen Gabi und Dana vom Kreißsaalteam des Krankenhauses Märkisch-Oderland boten an ihrem Stand Informationen rund ums Kinderkriegen bis hin zum Üben des richtigen Wickelns an einer Puppe.
Das Netzwerk, nun im siebten Jahr, hat inzwischen über 130 Paten für Kleinkinder vermittelt.