Doch die Sternwarten-Kuppel war leer, bis in dieser Woche die von den Astrofans lang ersehnte Ausrüstung geliefert und installiert werden konnte. Die Basis bildet eine 200 Kilogramm schwere Stahlsäule, auf der sich eine GM3000HPS Montierung befindet, von der gleich drei Teleskope getragen werden.
Neben dem Hauptinstrument, einem 17“ PlaneWave Astrographen, bilden ein 140/980 TEC Refraktor und ein kleinerer Refraktor die Basis für ein hochmodernes und komplettes Observatorium. Nachdem das Team der Firma Baader Planetarium aus Mammendorf bei München zusammen mit Astronomielehrer Olaf Hofschulz bis tief in die Nacht mit der Installation der Ausrüstung beschäftigt war, beginnt nun die Zeit der Kalibrierung der einzelnen Komponenten, des Testens und der schrittweisen Inbetriebnahme.
Der Gesamtwert der diese Woche verbauten Instrumente beträgt rund 85 000 Euro, die vollständig mit Hilfe von Stiftungen und Spenden zusammengetragen werden konnten. Neben einer großzügigen Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gab es auch viele Spenden von Privatpersonen und Unternehmen aus der Region.
Zum deutschlandweiten Astronomietag am 30. März kommenden Jahres wird das Observatorium, übrigens das Einzige auf einer Schule im Landkreis Märkisch-Oderland, offiziell eröffnet. An diesem Tag werden, kündigt Olaf Hofschulz an, alle Bürger der Region zu einem bunten astronomischen Programm eingeladen.
Weitere Informationen zum Sternwartenprojekt gibt es im Internet unter: https://egnsternwarte.wordpress.com. Spenden  sind weiterhin willkommen.