Zu den mittlerweile 51 Büchern dieser beliebten Serie, die die Vergangenheit und Gegenwart von Städten in Brandenburg und anderen Regionen zeigen, gehören auch drei über Stettin, Breslau und Danzig.
"Es war für uns ein ganz besonderer Reiz zu erkunden, wie die Spuren der deutschen Vergangenheit dieser Städte von den polnischen Bewohnern bewahrt werden. Aber auch, welche engen Verbindungen zwischen beiden Völkern es schon früher dort gab", sagt MOZ-Redakteur Dietrich Schröder. Er hat die Texte für diese Bände mit Unterstützung polnischer Partner verfasst. Neu für ihn war etwa die Information, dass sich die Stadt Danzig, die im frühen Mittelalter vom Deutschen Orden beherrscht wurde, im Jahre 1454 freiwillig dem damaligen polnischen König unterstellte, um sich auch wirtschaftlich neue Perspektiven zu eröffnen.
MOZ-Fotograf Thomas Burckhardt, der die aktuellen Fotos zu allen drei Bänden gemacht hat, berichtet freimütig, dass er erst bei dieser Gelegenheit entdeckt habe, "was für schöne Städte da praktisch vor unserer Haustür" liegen. Und dass er seither schon öfter dort gewesen ist.
Um solche und andere Eindrücke soll es gehen, wenn die drei Bände am Dienstag in der deutsch-polnischen Begegnungsstätte auf Schloss Trebnitz vorgestellt werden. Die Autoren stellen sich den Fragen des Leiters der Begegnungsstätte, Darius Müller, und aller Interessierten. Der Eintritt zu dieser Ausgabe der Trebnitzer "Schloss-Gespräche" ist frei. Natürlich können die Bücher bei der Gelegenheit auch erworben werden.
"Stettin, Breslau und Danzig - Einst und Jetzt", 30. Mai, 19 Uhr, Schloss Trebnitz