Die Rehfelder haben Patrick Gumpricht am Sonntag zu ihrem neuen ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt. Der Kandidat der Wählergruppe FÜR Rehfelde, Werder und Zinndorf, der als einziger noch verbliebener Bewerber in die Stichwahl gegangen war, erhielt 1144 Ja-Stimmen und schaffte damit locker das Quorum von 15 Prozent der wahlberechtigten Rehfelder, das bei 646 Ja-Stimmen lag. 295 Rehfelder hatten auf dem Stimmzettel, auf dem nur Gumprichts Name stand, ihr Kreuz bei Nein gemacht. Die Wahlbeteiligung lag bei 33,7 Prozent. Reiner Donath, langjähriger Bürgermeister von Rehfelde und bei der Abstimmung vor drei Wochen hinter Gumpricht auf Platz zwei der Wählergunst, hatte auf die Stichwahl verzichtet.
"Ich bin sehr glücklich, dass es geklappt hat und froh über das hohe Wahlergebnis", sagte Gumpricht Sonntagabend gegenüber der MOZ. Mit Mitstreitern seiner Fraktion und anderen Unterstützern hatte er gerade die letzten Wahlplakate eingesammelt. Urlaub mache er erst im Juli, sagte er. Neben der anstehenden Übergabe mit dem alten Bürgermeister wolle er sich "nun gleich voll und ganz für die Gemeinde einsetzen". Für ihn und seine Fraktion stehe der Erhalt des grünen Ortscharakters im Vordergrund, eine regelmäßige Busanbindung nach Strausberg und ein nachhaltiger Haushalt, nannte er ein paar Ziele. Das Wahlergebnis muss noch vom Wahlausschuss am Dienstag, 17.30 Uhr, im Buckower Ratssaal bestätigt werden.