Am 6. Oktober sollte die K 6425 laut Landkreis wieder befahrbar sein. Die Wiesenstraße ist aber immer noch gesperrt. Der Grund ist die fehlende Fußgängerampel, die Kinder und Jugendliche sicher über die viel befahrene Straße zur Lenné-Schule bringen soll. Obwohl seit August die Straße fertig ist, bekommt der Landkreis die Ampel nicht gebacken, lauten Vorwürfe von der Hoppegartener Politik.

Protest gegen geplante Lösung des Landkreises erfolglos

Demonstrationen der Schüler, Eltern und Lehrer gab es für den Erhalt des Zebrastreifens in der Wiesenstraße und gegen die damals noch geplante Mittelinsel. Der Landkreis als Straßenbauträger der K 6425 verweigerte jegliche Diskussion über den von den Benutzern gewünschten Fußgängerüberweg. „Eine schöne Demokratie“, erzürnten sich damals die jungen Demonstranten bei ihrer zumeist ersten eigenen Erfahrung mit behördlichen Entscheidungen. Auch die Hoppegartener Politik äußerte daraufhin Protest. Alles half nichts, die Zebrastreifen sollten nicht zurückkommen, darauf beharrte der Landkreis, doch schlug er eine Fußgängerampel direkt am Neuen Hönower Weg vor.
Die Straße ist seit August baulich fertig, die Gemeinde hat ihren Teil der Arbeiten erledigt und extra einen Fußweg wegen der geplanten Ampellösung errichtet. Aber der Landkreis bewegt sich nicht, die Ampel fehlt, Autofahrer müssen weiterhin große Umwege hinnehmen, das kostet Zeit, Benzin und verpestet die Luft, sagen Hoppegartener Bürger verärgert. Aber zum Glück können die Schüler gefahrlos über die Wiesenstraße laufen. Aber das auch nur aufgrund des Vetos der Gemeinde gegen die Vorstellungen des Landkreises, die Wiesenstraße auch ohne Ampel öffnen zu wollen.