Die beiden jungen Männer aus Buckow und Berlin stammen aus der syrischen Hauptstadt Damaskus, hatten als Spezialität von dort unter anderem in Weinblätter eingerollten Reis und Rindfleisch zubereitet, dazu einen Salat nach Art ihrer Heimatregion mit Gurken-Joghurtsoße. Familie Tabakh wiederum steuerte allerlei à la Aleppo bei. Kuppa zum Beispiel, paniertes Fleisch, oder Frika, ein geschichteter Mix aus Reis, Geflügelfleisch und Cashewnüssen. Dazu gab es Linsensuppe und zwei Desserts - eine Art Milchreis und Kataef, honigfrittierte süße Teigtaschen.
Während die achtjährige Almas und der dreieinhalbjährige Yuussef im Caféraum mit den anderen Kindern spielten, gingen Vater Ahmad Tabakh und sein ältester Sohn Mohamad (13) immer wieder den Frauen in der Küche zur Hand, wo Mutter Rana, die Töchter Sabiha (18) und Sedra (17) sowie Asmas Al Knatra aus Strausberg, eine Freundin der Familie, alle Hände voll zu tun hatten. Unter jenen wiederum, die sich mit den Köchen bei Essen, syrischer Musik und Bildern unterhielten, war unter anderem Frank-Dieter Golla, ein Nachbar der Tabakhs.