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Besonders ein rumänischer Hirtenhund soll dabei noch beim Eintreffen der Frau aktiv gewesen sein. Augenzeugen berichten von einer blutverschmierten Schnauze des Hundes. Mit Hilfe von Nachbarn wurde eine Türscheibe eingeschlagen und sich so Zutritt zum Haus geschaffen. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Wie Nachbarn berichteten, soll es gegen die Familie ordnungsbehördliche Auflagen wegen der Hundehaltung gegeben haben. So lebten zeitweise bis zu neun Hunde gleichzeitig in dem Haushalt. Nachbarn berichteten von sehr aggressiven Hunden der Pia G. anderen Artgenossen der Nachbarschaft  gegenüber. Wie viele Hunde die Familie hätte halten dürfen, ist derzeit noch unklar.
Die Polizei untersucht indessen die genaue Todesursache. „Es ist noch unklar, ob der Biss des Hundes todesursächlich ist oder ob ein anderes Ereignis zum Tod des Mannes geführt hat“, sagte Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiß. Wann die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen vorliegen, konnte sie noch nicht sagen.
Das Ordnungsamt hat am Mittwochnachmittag gemeinsam mit der Polizei den Hund abgeholt. Er wurde ins Tierheim Wesendahl gebracht.