Gerade hatte Stephan Oelke mit seinen Helfern vom Veranstaltungsservice die letzten Tische aufgebaut, da kamen die Bürger schon in Scharen. "Streut mal schnell noch ein wenig, hier ist es verdammt glatt", wies Ortswehrführer Daniel Smyczek seine Leute ein. "Zum zweiten Mal machen wir das in Eigenregie als Feuerwehr, ansonsten wäre das Fest wohl eingeschlafen", berichtete der Wehrführer. Zwar plagen die Hennickendorfer Nachwuchssorgen, warten immer mehr Aufgaben auf die Wehr, aber mit dem Erhalt der Aktion haben sie alles richtig gemacht, bestätigten viele große und kleine frohgelaunte Gäste.
In Rehfelde brannte noch nicht einmal das Feuer, da musste Jean Marell schon die ersten Teller mit Erbsensuppe aus der Gulaschkanone füllen. "Alles mit Liebe selbst gemacht, nichts aus der Dose und ganz langsam köcheln lassen, das ist das Geheimrezept", verriet der Feuerwehrmann. Seit 7.30 Uhr hatte er mit einem Helfer Gemüse für etwa 200 Liter Suppe geschnitten.
"Ich denke, das wird gerade so reichen", schätzte Andre Nitsche, der Vorsitzende des veranstaltenden Fördervereins, ein. Bis Mitternacht halten die Gäste erfahrungsgemäß durch, berichtete er. Man sei mit ausreichend warmen und kalten Getränken bestens vorbereitet. Nur das Brennmaterial machte ihm Sorgen: "Seit heute morgen haben wir eingesammelt, aber es war wesentlich weniger als sonst."
Ähnliche Aktionen gab es auch in Zinndorf und Rüdersdorf.