Der Alte Fritz alias André Nicke war auch ins Mehrgenerationenhaus am Wirtschaftsweg gekommen. Prächtig kostümiert, so wie der Regisseur für den Umzug das Ereignis dann am 27. Juni in der Großen Straße auch moderieren wird. Und er zeigte sich durchaus erfreut über die Fortschritte.
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So berichtete Jutta Bleibaum vom Jugendsozialverbund (JSV) von einem Gemeinschaftsbild. In Anlehnung an ihr Domizil am Mühlenweg solle eine große Mühle auf einem Anhänger die zehn dort ansässigen Vereine symbolisieren. Und sie werden nicht allein sein. Madeleine Deim-Schachow kündigte die Mitwirkung ihres Vereins Sozialpark MOL in Bild 85 an.
Recht klare Vorstellungen hat auch der Nordheimbund, der Bild 37 ausgestalten will, bei dem es um den Bau des neuen Rathauses von 1818-1820 geht. Vereinsvorsitzender Dieter Kartmann kündigt zwei große Kutschen an. Eine davon werde mit Vertretern der Partnerstadt Debnos besetzt sein, die einen überdimensionalen Rathausschlüssel mitbrächten. Alle Beteiligten würden hochherrschaftlich herausgeputzt.
André Nicke konnte noch weitere gute Beispiele beisteuern. So werde das Hochzeitshaus Schubert Bild 5 (Großer Straße) mit Leben erfüllen. Auch der Wasserverband Strausberg-Erkner habe seine Teilnahme zugesagt, Genaueres sei da noch offen.
Wie überhaupt die Zustimmung in den zurückliegenden Wochen gewachsen sei. André Nicke, der als Intendant des "Stadttheaters Cöpenick" tätig ist, spricht von insgesamt 70 Bildern, die aus seiner Sicht nunmehr stehen, auch wenn in einigen Fälle noch letzte Gespräche geführt werden müssten.
Er verweist zudem darauf, dass seine wöchentliche Sprechstunde im Verwaltungsgebäude - immer montags von 16 bis 18 Uhr, Raum 03 im Erdgeschoss - recht gut angenommen werde. Dort werde er auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.
Hilfe bot auch Petra Jentzsch, die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses, an. Konkret könne die Nähstube der Einrichtung genutzt werden, sagte sie und wies auf eine ganze Kollektion wunderschöner Kostüme aus längst vergangenen Zeiten, die in der Nähstube entstanden sind. "Inzwischen müssten es so etwa 60 sein", schätzte sie. Wer auch immer Bedarf habe, könne sich im Mehrgenerationenhaus, Wirtschaftsweg 70 melden. "Aber bitte rechtzeitig", setzte sie hinzu. Sie machte darauf aufmerksam, dass der Stoff mitgebracht werden müsste und das Kostüm später dann im Fundus verbleibe. "Wir leihen sie je nach Bedarf aus", erläutert sie.
Wer sich ein Kostüm schneidern oder etwas abändern lassen möchte, kann sich an Petra Jentzsch wenden, Tel. 03341 421540 oder an Steremat als Trägereinrichtung, Tel. 03341 3596310.