„Nicht einer war zu schnell unterwegs“, bilanzierte Revierpolizist Peter Schneider zufrieden. Zwei Stunden hatte er mit dem Lasergerät am Straßenrand gestanden. 34 Stundenkilometer im 30er-Bereich war der Maximalwert. Keine Selbstverständlichkeit, schließlich seien sechs Wochen ohne Schule eine lange Zeit, in der sich andere Fahrgewohnheiten einschleichen könnten. „Wichtig ist, dass wir Präsenz zeigen“, sagte Peter Schneider. Schwerpunkt-Kontrollen vor Schulen seien vor allem noch in den nächsten zwei Wochen geplant.
Ein paar Meter von Peter Schneider entfernt winkten die Polizistinnen Sandra Heisinger und Manuela Wieder von der Präventionsabteilung der Inspektion regelmäßig Autofahrer aus dem Verkehr. Assistiert von insgesamt 20 Fünftklässlern sprachen sie mit ihnen über ihr Fahrverhalten, an dem es an diesem Morgen kaum etwas auszusetzen gab. So durfte sich Norbert Neumann aus Rehfelde über ein gelbes Dankeskärtchen und Lob von Anton Uhle (10) freuen. Wäre er zu schnell gefahren, hätte er ein rotes Kärtchen als Verwarnung bekommen.