Wie der Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland (EMO) als Betreiber der Umschlagstation mitteilt, werde das Gewicht der Abfallmenge derzeit geschätzt, da durch den Brandschaden beide Waagen ausgefallen seien. "Die Mengenermittlung für alle auf der Abfallumschlagstation angelieferten Abfälle erfolgt normalerweise durch Verwiegung." Bei Anlieferung unter 100 Kilogramm würden die üblichen Pauschalgebühren erhoben. Ab 100 Kilogramm werde die doppelte und ab 200 Kilogramm die dreifache Pauschalgebühr berechnet. Gebühren, teilt der EMO mit, könnten derzeit nur bar entrichtet werden. Kartenzahlung sei nicht möglich.
Bei dem Vorfall in der Nacht zum 3. Juni waren zunächst die Fenster des Sozialcontainers eingeschlagen und der Container nach Wertgegenständen durchsucht worden. Danach hatten Unbekannte den Annahmecontainer angesteckt, der völlig ausbrannte. Die Polizei hatte Spuren gesichert.