Das Wasser kam nicht immer nur aus den Strahlrohren auf die Zielgeräte geschossen. Auch von oben war es zwischendurch immer wieder nass, als die Mädchen und Jungen sich in den drei Wettkampfdisziplinen Löschangriff, Gruppenstafette und 5 x 80-Meter-Staffel maßen. Bei den Älteren (15 bis 17 Jahre)schnappten die Bruchmühler den Münchebergern zwar mit einer halben Sekunde Vorsprung den Sieg in der Gruppenstafette weg, waren allerdings in den anderen beiden Disziplinen nicht ganz so schnell. Trebnitz/Jahnsfelde, obwohl mit Maskottchen angereist, musste sich mit Rang drei begnügen. Ohne Konkurrenz starteten zwar die Zinndorfer Mädels (10 bis 14 Jahre), waren aber in der Gruppenstafette schneller als alle Jungen-Teams ihrer Altersklasse und auch sonst mit guten bis sehr guten Zeiten dabei.
Ein ganz spannendes Spitzenduell lieferten sich bei den jüngeren Jungs die Nachbarmannschaften Bruchmühle und Altlandsberg - wobei am Ende in der Gesamtwertung die Bruchmühler die Nase vorn hatten, wie sich auch Chefbetreuer und Ortsvorsteher Daniel Bergemann freuen konnte. Die weiteren Plätze machten jeweils Müncheberg, Zinndorf/Werder und Wegendorf untereinander aus. Erstmals bei einem solchen Wettkampf dabei waren die noch sehr jungen Strausberger - und stellten Kampfgeist unter Beweis, als sie ihren ersten Lauf im Löschangriff abbrechen mussten. Kupplungsfehler bei den Saugrohren, da kann natürlich vorn kein Wasser ankommen. Zwar klappte auch beim zweiten Start nicht alles perfekt, aber die Mannschaft hatte Ärger und Enttäuschung über den Rückschlag verwunden und arbeitete, wie es alle gelernt haben, Hand in Hand.
Der Ausscheid war zugleich die Qualifikation für die Kreismeisterschaft, die schon nächstes Wochenende in Altlandsberg folgt. Rund 40 Teams werden dort gegeneinander antreten.