Die Restabfallentsorgung ab 1. Januar 2021 ist bereits ausgeschrieben und vergeben worden. Damit steht auch fest, dass der Restabfall dann weiter über die Abfallumschlagstation geht. Nun muss der Transport der Abfälle von der Station zu den jeweiligen Abfallverwertungsanlagen europaweit ausgeschrieben werden. Der Restmüll wird nach Großräschen gebracht, der Sperrmüll nach Magdeburg-Rothensee zur Verwertung. Wer den Zuschlag erhält, muss die Station dann auch bewirtschaften.
Der Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland wollte sich für die europaweite Ausschreibung und die Erarbeitung eines umfassenden Gesamtkonzepts für die Betreibung und Bewirtschaftung der Umschlagstation gerne eines Ingenieurbüros bedienen. Solch eine Ausschreibung sei mit so einem enormen Arbeitsaufwand und einem hohen abfallrechtlichen und -wirtschaftlichen sowie betriebswirtschaftlichen  und technischen Sachverstand verbunden, heißt es zur Begründung. Werkleiterin Angela Friesse informierte im Werkausschuss darüber, dass man mit der u.e.c. Berlin und der Gavia GmbH & Co. KG Berlin zwei fachlich geeignete Bewerber eruiert hatte, die sich zur Arge (Arbeitsgemeinschaft) Abfallentsorgungszentrum Märkisch-Oderland mit Firmensitz in der Ansbacher Straße, Berlin, zusammengetan haben. Der Werkausschuss beschloss einstimmig, die Erbringung der ingenieurtechnischen Leistungen für die Übernahme der Abfallumschlagstation Rüdersdorf durch den Landkreis an diese Arge zu vergeben.
Für die Bürger erscheint damit die Möglichkeit, weitere 22 Jahre ihre Kleinmengen Restmüll nahe der B 1 entsorgen zu können, gesichert. (js)