Unter den Witterungsbedingungen nach den Stürmen 2017/18 wird das Ergebnis als ausgesprochen befriedigend eingeschätzt. In der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses der Stadtverordnetenversammlung wurde der Jahresabschluss im Zusammenhang mit dem Wirtschaftsplan 2020 diskutiert. Bürgermeisterin Elke Stadeler sagte, dass in den Folgejahren nicht mehr so gute Ergebnisse zu erwarten seien. Der Vorsitzende des Werksausschusses, Matthias Michel (Zusammen für Strausberg), betonte die gute Arbeit des Werkleiters Heiko Wessendorf, der den Eigenbetrieb planvoll für die Zukunft aufgestellt habe. Nach dem Dürresommer 2018 habe sich gezeigt, so heißt es im Bericht, wie richtig die Gründung des Eigenbetriebes Stadtforst im Jahr 2008 war: Dank des eigenen Personals konnte Sturmholz sofort aufgearbeitet werden. Strausberg musste nicht auf freie Kapazitäten von Dienstleistern warten. "Kalamitätsmengen" für 2018 teilten sich auf in 400 Festmeter "Käferholz" und 3200 Festmeter Sturmschäden. Durch die ausbleibenden Niederschläge stockt der ökologische Waldumbau, auch weil auf vorjährigen Anpflanzungen nachgearbeitet werden musste. Der Ausschuss empfiehlt die Entlastung des Werkleiters.