Einerseits sind mit Jahresbeginn die Netzkosten gestiegen, andererseits sinkt die EEG-Umlage. Weil sich das weitgehend ausgleicht, wollen die Strausberger Stadtwerke den Strompreis in diesem Jahr stabil halten. Mehr noch: Wie Geschäftsführer Frank Elstermann ankündigt, würde im Tarif „Unser Strausberger“ der Preis bis Ende 2022 nicht angetastet. „Unsere Strompreise können wir für dieses Jahr stabil halten, weil wir mit unseren Ressourcen bewusst umgehen, auf Effizienz setzen und die von uns nicht beeinflussbaren Strompreisbestandteile annähernd gleichgeblieben sind“, sagt Elstermann.
Knapp die Hälfte der kommunalen und regionalen Gasversorger haben bereits Preiserhöhungen von durchschnittlich 3,5 Prozent angekündigt. Grund für den Preisanstieg auch an den Tankstellen ist die neue CO2-Steuer. 25 Euro pro Tonne CO2 müssen seit 1. Januar alle Unternehmen zahlen, die Diesel und Benzin, Heizöl und Erdgas verkaufen. Die CO2-Steuer steigt stufenweise in den nächsten Jahren – 2025 soll sie 55 Euro pro Tonne CO2 betragen. Ein Beitrag zum Klimaschutz, der die Verbraucher anregen soll, auf nachhaltige Energiequellen umzustellen. Wer dies nun zum Anlass nimmt, ein Elektroauto zu erwerben, den beraten die Stadtwerke Strausberg auch in allen Fragen rund um die Ladestation zu Hause.