Am 27. Februar soll der offizielle Startschuss sein: Künftig immer am letzten Sonnabend im Monat wird es laut den Planungen dieses Jahr einen Wochenmarkt geben. Von 9 bis 16 Uhr laden die teilnehmenden Händler mit Herkunft aus dem Randberliner Raum bis zum Oderbruch mit breiter Warenpalette ein. „Wir haben einen schönen Mix von Wochenmärkten und großen Regionalmärkten in diesem Jahr“, erklärt Organisator und Schlossgut-Chef Stephen Ruebsam. „Die Regionalmärkte sind auf dem Schlossgut geplant, die Wochenmärkte auf dem Markplatz in der Altstadt.“ Nur jetzt im Februar würde wegen leichterer Hygiene-Kontrollmöglichkeiten der Lebensmittelmarkt erneut auf dem Domänenhof stattfinden.

Konzept in Verträgen festgeschrieben

Auf dieses vertraglich abgestimmte Grundkonzept war auch zur jüngsten Stadtverordnetensitzung noch einmal eingegangen worden. Drei Einzelbeschlüsse hatten die Kommunalpolitiker da zu treffen – neben dem generellen Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen Stadt und Schlossgut GmbH auch noch die Anpassung des Agenturvertrags für die Stadtinformation und den finanziellen Zuschuss für 2021.
Vor allem Ronald Marks, Fraktionsvorsitzender A&O/Freie Wähler, hatte dazu kritische Nachfragen insbesondere zur finanziellen Abgrenzung von Einzelaufgaben wie eben den anfallenden Betriebskosten bei der Stadtinfo. Diese seien im Ansatz solide auf Basis der realen Aufwendungen in den vergangenen zwei Jahren errechnet worden, betonte Ruebsam. Auch die Zertifizierung ist mit inkludiert. Die Markt- und Gebührensatzung wiederum ist nun Sache des Auftragnehmers und nicht mehr der Stadt, merkte Hauptamtsleiter Carl Grünheid an.