Kindern von Eltern bzw. Müttern in problematischen Lebenssituationen trotz Corona und Datenschutz Weihnachtsfreude zu bringen, ist dem Kinderhilfeverein aus dem Doppeldorf auch in diesem Jahr gelungen. Dazu musste man sich im Vorfeld etwas einfallen lassen. Sich als Verein zu treffen, gemeinsam mit den Kindern Plätzchen zu backen oder mit ihnen Fröbelsterne zu basteln, verbot sich angesichts der Corona-Lage von selbst. Stattdessen nahm die digitale Kommunikation im Verein neue Ausmaße an, wurden alle organisatorischen Fragen, die Kinderwünsche und mehr in einer Chat-Gruppe diskutiert und entschieden.

Vorbereitung in kleinen Gruppen

Diesmal hat zudem nur ein Mitglied den Plätzchen-Berg gebacken, der später aufgeteilt und zum Verschenken in kleine Tütchen verpackt wurde. Die Vereinsfreunde bildeten Zweiergruppen, denen Geschenkwünsche zugeordnet wurden, besorgten die ersehnten Artikel, lieferten die Rechnungen bei der Schatzmeisterin ab und verpackten anschließend alles hübsch. Es war eine Augenweide, was am Ende an liebevoll eingeschlagenen, zusätzlich mit Grün, Süßigkeiten oder kleinen Kuscheltieren geschmückten Gaben am Sammelplatz bei der Vereinsvorsitzenden Irmgard Schuchardt landete. Erfüllte Weihnachtswünsche reichen von Puppe, Jogginganzug und Kinderbettwäsche oder einem Gutschein zur Unterstützung beim Erwerb der Fahrerlaubnis bis zum Ersatz eines gestohlenen Kinderfahrrads.

Beteiligung an der Weihachtsstern-Aktion

Mehr noch, denn die Vereinsmitglieder schauten nicht nur auf benachteiligte Kinder oder hörten genau hin, wenn von schwierigen Verhältnissen über Dorfgrenzen hinaus die Rede war, sondern beteiligten sich überdies an der örtlichen Weihnachtsstern-Aktion des Bündnisses von und für Familien. Unter den mehr als 50 Stern-Päckchen, die beispielsweise an Menschen in örtlichen Seniorenheimen ohne Familienanhang gingen, waren so auch 17 vom Kinderhilfeverein.