Besonderen Dank sagte Gastegger René Beckers und Pascal Herrmann, die allein bei 65 bzw. 64 Einsätzen dabei waren. Ein halbes Dutzend weiterer Mitglieder brachte es auf 50 und mehr. Mit durchschnittlich 13,8 Mann Einsatzstärke konnte ausgerückt werden - ein leicht gestiegener Wert. Dennoch bleibt die Personaldecke tagsüber als Problem ein Dauerbrenner, wie der Wehrführer betonte. Von den Bränden blieb vor allem der überörtliche Einsatz in einem Lager in Wesendahl in Erinnerung. Unter den 73 Hilfeleistungen, 22 mehr als im Vorjahr, gab es 2015 besonders viele Alarmierungen wegen Gefahr durch Bäume, insbesondere nach Stürmen wie Tief "Niklas". Insgesamt gab es 38 witterungsbedingte Einsätze. Hinzu kamen 14 Verkehrsunfälle mit Leicht- und Schwerverletzten, bei zwei weiteren musste die hydraulische Rettungstechnik zum Einsatz kommen und gab es auch einen Toten.
"Gutes Miteinander ist die Voraussetzung für eine einsatzfähige Truppe", betonte Gastegger, auch der Dienstsport trage dazu bei. "Feuerwehr ist gelebter Dienst am Menschen, ist Solidarität und Verlässlichkeit." Dafür sagte auch Ordnungsamtsleiter Johannes Kliegel namens des Bürgermeisters ausdrücklich Dank. Er warb um Verständnis, dass durch die Regularien manches an Anschaffungen ein wenig länger dauere - und für eine neue stärkere Verzahnung mit Petershagen. Bei vielen Einsätzen sind ohnehin beide Ortswehren gemeinsam zur Stelle.