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Union Klosterfelde will am Sonnabend mit Sieg gegen den Oranienburger FC in die Winterpause starten

Dreier zum Hinrundenabschluss

Voll abgezogen: Der Klosterfelder Benjamin Bluhm will auch gegen den OFC ran
Voll abgezogen: Der Klosterfelder Benjamin Bluhm will auch gegen den OFC ran © Foto: MOZ/Dirk Schaal
Dirk Schaal / 15.12.2017, 19:48 Uhr
Klosterfelde (MOZ) Zum Hinrundenabschluss der Fußball-Brandenburgliga am Sonnabend, Anstoß 13 Uhr, gibt Gerd Pröger sein Trainerdebüt für Union Klosterfelde im Spiel gegen den Oranienburger FC. Mit drei Punkten will er dann in die Winterpause gehen.

Während sich viele Konkurrenten der Brandenburgliga am Wochenende entspannt zurücklehnen dürfen und sich bereits in der Winterpause befinden, da müssen die Fußballer von Union Klosterfelde nachsitzen. Wobei, eigentlich ist der 16. Dezember offiziell der letzten Spieltag vor der Winterpause, nur nutzten einige Vereine die Gunst der Stunde, am spielfreien Pokalwochenende, am 11. November, die Partien des 15. Spieltages vorzuziehen. Darunter waren das Barnim-Derby Einheit Bernau gegen Preussen Eberswalde, das die Bernauer mit 2:0 für sich entscheiden konnten, und der 2:1-Sieg des FSV Bernau in Werder. Union musste zu diesem Zeitpunkt im Landespokal beim MSV Neuruppin antreten, die Klosterfelder verloren 0:2.

Seitdem hat sich eine ganze Menge getan bei den Klosterfeldern. Der Trainerstab ist neu, die Saisonziele haben sich geändert und hinten soll es dichter werden - also die Defensive mehr Stabilität bekommen. Doch da sind keine neuen Spielernamen im Gespräch, Union-Trainer Gerd Pröger ist von seinen Leuten überzeugt: "Die Jungs haben allemal das Zeug dazu, am Ende viel weiter oben in der Tabelle zu stehen." So schließt er auch Verstärkungen in der Winterpause aus, wenn sich keiner ernsthaft aufdrängt.

Für Pröger ist es nach dem Spielausfall der Vorwoche in Falkensee die Premiere an der Union-Seitenlinie. "Ich hatte mir meinen Einstieg schon anders vorgestellt. Dreimal habe ich im Training die Mannschaft heiß gemacht und dann fällt das Spiel aus, das war unbefriedigend", verriet der Coach. Nun folgt der erneute Anlauf zum Trainer-Debüt, der aber auch schon auf wackligen Füßen stand. "Es gab schon Anfragen aus Oranienburg, ob das Spiel bei dieser Witterung überhaupt stattfinden kann und ob man vielleicht eine Verlegung ins Auge fasst", berichtete Pröger. Doch Union will spielen, will auch vorsichtshalber prüfen, ob man im schlimmsten Fall auch nach Wandlitz auf Kunstrasen ausweichen könnte.

Nur auf zwei oder drei Positionen sieht Pröger Veränderungen der Startelf gegen den OFC gegenüber den vorherigen Spielen. Definitiv wird Thorben Schöffel von Beginn an spielen. "Er hat mich beim Training überzeugt und wir haben ein langes Gespräch geführt. Ich setzte große Stücke auf ihn", erklärte der Union-Trainer. Daneben könnte noch das Engagement beim Abschlusstraining und auch Prögers Bauchgefühl vorm Spiel über die Startelf entscheiden: "Auf einigen Position sind wir gleichwertig gut besetzt, da entscheiden Trainingsbeteiligung oder auch den Eindruck, den sie hinterlassen." Definitiv fehlen wird bei Union Tobias Marz wegen seiner fünften Gelben Karte.

Auch wenn Oranienburg eigentlich gleich um die Ecke liegt, sieht Co.-Trainer Jan Hübner kein echtes Derby in dieser Begegnung. "Nein, so richtig ein Derby ist es nicht, auch wenn wir jetzt ein Fußballkreis sind. Da sind die Spiele gegen die Bernauer Vereine oder Eberswalde schon eine ganze andere Sache", erklärte Hübner. Das ist sicher richtig, aber ein wenig will der Co.-Trainer sicher auch Emotionen aus dem Spiel nehmen, die seine Spieler vielleicht vom eigentlichen Ziel abbringen könnten. "Wir gehen in jedes Spiel so hinein, dass wir es auch erfolgreich gestalten wollen. Das ist gegen Oranienburg nicht anders", erklärte Hübner. Auch wenn in den letzten Pflichtspielen in Klosterfelde (Landespokal 2013 3:1 und Saison 2016/17 3:1) stets der Gastgeber die Oberhand behielt, sehen sich die Unioner nicht im Vorteil. "Statistiken sind Schall und Rauch. Jedes Spiel beginnt neu und muss mit vollem Einsatz bestritten werden",legte Hübner noch nach.

Arg personell gebeutelt werden die Oranienburger in die Partie gehen. "Dass die mit der Besetzung so weit oben in der Tabelle stehen, das geht eigentlich", sagte ein Oranienburger Fußballfachmann. Mit einem Achtungserfolg, dem 2:2 gegen die TSG Einheit Bernau, reist der OFC nach Klosterfelde. Trotzdem gibt es für die Klosterfelder nur eine Option in dem Spiel: ein Sieg.

1. Ludwigsfelder FC1427: 4 33

2. TSG Einheit Bernau1531:16 33

3. FSV Bernau1525:21 28

4. MSV Neuruppin1436:17 26

5. Grün-Weiß Lübben1531:27 24

6. Oranienburg. FC Eintracht1423:20 23

7. TuS Sachsenhausen1525:23 21

8. BSV Guben Nord1424:17 20

9. SV Falkensee-Finkenkrug1434:23 18

10. Preussen Eberswalde1516:26 15

11. Werderaner FC Viktoria1421:38 14

12. RSV Waltersdorf1521:29 13

13. Stahl Brandenburg1318:26 13

14. Union Klosterfelde1319:29 13

15. FC Eisenhüttenstadt1422:37 12

16. Eintr. Miersdorf/Zeuthen1420:40 11

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