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Festumzug durch das Dorf bei sengender Hitze und buntes Programm für die kleinen und großen Besucher

Danewitz dankte für die Ernte

Fahrzeugparade: Beim Umzug durch das Dorf waren rund 15 landwirtschaftliche Maschinen und Geräte dabei. Unterstützung gab es in diesem Jahr wieder durch die Niederbarnimer Treckerfreunde aus Werneuchen.
Fahrzeugparade: Beim Umzug durch das Dorf waren rund 15 landwirtschaftliche Maschinen und Geräte dabei. Unterstützung gab es in diesem Jahr wieder durch die Niederbarnimer Treckerfreunde aus Werneuchen. © Foto: Rudi Meitner
Kai-Uwe Krakau / 29.08.2016, 07:15 Uhr - Aktualisiert 30.08.2016, 10:53
Danewitz (MOZ) Das Erntefest in Danewitz hat eine lange Tradition. Auch am Sonnabend waren wieder "Kind und Kegel" auf den Beinen - diesmal bei tropischen Temperaturen.

Die schattigen Plätze waren heiß begehrt. Wer nur irgendwie konnte, suchte sich einen Baum, unter dem er den Festumzug durchs Dorf verfolgen konnte. Einige Danewitzer hatten sich auch eine Decke mitgebracht und saßen vor einer Mauer.

Wiedermal ein gelungenes Erntedankfest in Danewitz ,das ganze Dorf hat mitgemacht und es wurde noch am Abend mit Disco und Tanz gefeiert.
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Erntedankfest im OT Danewitz von Biesenthal

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Von der Schalmeienkapelle "Zur Bickmarckeiche" auf einem Kremser angeführt, bewegte sich ab 14 Uhr der Zug mit liebevoll geschmückten kleineren und größeren landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten durch den Biesenthaler Ortsteil. An der Spitze marschierte Ortsvorsteher Detlef Matzke, Kinder warfen Bonbons in die Menge, am Straßenrand grüßte man mit einem freundlichen "Hallo". Unterstützung hatten die Danewitzer auch wieder durch die Niederbarnimer Treckerfreunde, die mit einigen Fahrzeugen aus Werneuchen gekommen waren.

"Das ist eine schöne Sache", fanden Silke und Peter Brettin. Die beiden Berliner waren auf ihrer Radtour in den Barnim zufällig in Danewitz vorbeigekommen und hatten für den Umzug nun eine kleine Pause eingelegt.

Auf dem Festplatz begrüßte Ortsvorsteher Matzke alle Gäste und ging schließlich auf die diesjährige Ernte ein. "Im vergangenen Jahr war sie überdurchschnittlich gut, 2016 wurde weniger Getreide eingefahren", resümierte der Ortsvorsteher und nannte Zahlen des brandenburgischen Landesbauernverbandes. Danach liegen die Verluste beispielsweise beim Weizen bei rund 35 Millionen Euro. Als "furchtbar" bezeichnete Matzke die gegenwärtige Preissituation."Die Milchbauern können von den Erlösen kaum noch leben". Die Politik müsse dies ändern, so Matzke.

Der Ortsvorsteher lud auch bereits für das nächste Jahr ein. Dann wird nämlich das 750-jährige Bestehen von Danewitz gefeiert. Vom 24. bis 27. August 2017 soll der runde Geburtstag mit einem bunten Programm gefeiert werden. "Das Festkommitee ist gebildet und arbeitet", so Matzke.

Am Kuchen-Stand hatte sich unterdessen eine lange Schlange gebildet. "Rund 40 Bleche werden es wohl sein", schätzte Monika Noack. Gebacken hatten die fleißigen Hausfrauen von Danewitz.

Für die musikalische Umrahmung sorgte das Hennigsdorfer Blasorchester, die kleinen Gäste hatten Spaß mit Clown Herzchen. Das Fest klang mit dem Tanz unter der Erntekrone aus.

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