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Die Tausend wurde beim 80. geknackt

Und los: Start für den Hauptlauf der Frauen. Bei herrlichem Laufwetter ging es zunächst durch die Große Straße von Strausberg. Die Siegerin des Laufs, Franziska Greinke, kam aus Berlin und ließ ihre Freundin Mareike Dottschadis hinter sich . Auch wenn Mod
Und los: Start für den Hauptlauf der Frauen. Bei herrlichem Laufwetter ging es zunächst durch die Große Straße von Strausberg. Die Siegerin des Laufs, Franziska Greinke, kam aus Berlin und ließ ihre Freundin Mareike Dottschadis hinter sich . Auch wenn Mod © Foto: Edgar Nemschok / MOZ
Edgar Nemschok / 03.10.2016, 18:49 Uhr
Strausberg (MOZ) Für die 80. Auflage des Strausseelaufs kann der Ausrichter, KSC Strausberg, Teilnehmerrekord vermelden. 1036 Läufer gingen an den Start. 92 nahmen die Strapazen eines Halbmarathons auf sich.

"Der Halbmarathon ist genau 21,0975 Kilometer lang", sagte kurz nach dem Ziel und einer kleinen Erholungsphase Wilfried Krüger. Der 62-Jährige hatte, wie viele andere Helfer an der Strecke ,einen großen Anteil daran, dass die Laufveranstaltung zu einem insgesamt großen Erfolg wurde. "Woher ich das so genau weiß? Ich habe die Strecke vermessen." Er war nicht ganz zufrieden, denn er wollte eine Zeit unter 1:50 h laufen. Bei knapp 1:52 h blieb die Zeit für ihn stehen. Sieger wurde Ronald Seidenstücker, der diese Distanz in 1:23:39 h absolvierte.

Ob nun er, oder die, die fast schon als Spitzensportler zu bezeichnen sind, eines hatten sie alle gemein: Sie alle bekamen die volle Bewunderung der Zuschauer, dass sie durchgehalten haben.

Bei den Frauen gewann Jana Markert aus Neuenhagen. "Dreimal in der Woche trainiere ich, wenn es geht." Sie war überrascht und freute sich riesig. "Ach, ich möchte einmal am Rennsteiglauf teilnehmen", sagte sie nach ihrem Erfolg.

Was immer wieder zu hören war: "Wir wollen einfach Spaß haben." Manche machten das sogar deutlich sichtbar. Wie etwa die "Stahlharten Waden". "Früher haben die meisten von uns beim Reichenberger SV Fußball gespielt. Heute laufen wir oder fahren Rennrad", berichteten bestens gelaunt Julian und Reiner Fandke kurz vor dem Start zum Hauptlauf.

Sicherlich war der Ansatz, beim Hauptlauf zu starten, für die Erstplatzierten ein wenig anders. Schon fast als kurios zu bezeichnen war, dass Felix Ledwig (30:31 min), Stephan Bahn (31:24) und Tobias Singer (31:33/alle vom 1. VfL Fortuna Marzahn) auch entsprechend ihren Startnummern einliefen. Fünfter, wieder mit der Startnummer 5, wurde Karsten Krüger, den man in Strausberg natürlich bestens kennt. Genau wie seine Gattin Jördis Krüger, die bei den Frauen hinter Franziska Greinke (36:51), Mareike Dottschadis (37:36) in 38:22 Minuten Dritte wurde. "Nein, ich bin weder mit der Platzierung noch mit der Zeit zufrieden", sagte sie.

Richtig gute Laune verbreitete schon vor dem Start bei den Frauen Uta Pippig, die auch in diesem Jahr wieder unbedingt starten wollte. "Wenn ihr einen Tiefpunkt unterwegs haben solltet, ich bin da", versprach sie.

Die Halbläufe gewannen Paul Wallstab (Berlin) vor dem Strausberger Konstantin Otto sowie Annika Lehmann (VfV Spandau/16:45) vor Joline Grycza (Berlin/17:02) und Denise Freund Petershagen-Eggersdorf (17:32).

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