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Neujahrsläufe für die ganze Familie

Mit dem Fahrrad unterwegs: In Storkow ging es nach der Aufwärmgymnastik in drei Touren rund vier Kilometer über Wald- und Feldwege. Wieder mit dabei war Burgteufel Didi.
Mit dem Fahrrad unterwegs: In Storkow ging es nach der Aufwärmgymnastik in drei Touren rund vier Kilometer über Wald- und Feldwege. Wieder mit dabei war Burgteufel Didi. © Foto: Elke Lang
Elke Land / 01.01.2017, 20:07 Uhr
Beeskow/Storkow (MOZ) Sportlich begrüßte man in Beeskow und Storkow das Jahr 2017. Zu den Neujahrsläufen kamen insgesamt knapp 200 Teilnehmer. In Beeskow gab es anschließend zur Stärkung unter anderem Pfannkuchen, in Storkow war Burgteufel Didi bei der Aktion mit dabei.

Punkt 10.30 Uhr startete am Neujahrmorgen, nach einer kurzen Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende des Vereins "Leichtathletik in Beeskow", Kerstin Körner, eine vorletzte Silvesterrakete am Bertholdplatz in Beeskow den traditionellen Neujahrslauf der Kreisstadt. Rund 130 Kinder, Jugendliche und Erwachsene machten sich auf den Weg ins sportliche 2017. Nicht wenige Beeskower und Gäste waren in Beeskow zudem zum Anfeuern  gekommen.

Zunächst wurde der Bambinilauf absolviert. Auf eine kurze Runde machten sich nur wenige Kinder, zum Teil an der Hand der Mutti, nach dem Raketenstart. Ganz ohne Hilfe gewann den Lauf aber der sechsjährige Lukas-Erik Scheutke aus Sawall, dicht gefolgt von seiner Schwester Melinda (9).

Mit der letzten Rakete ging es dann für alle anderen Läufer und Walker vom Stadion weg auf dem Radweg entlang, um dann letztlich über den Radweg an der alten B 86 zurück zum Stadionvorplatz zu kommen. Der neunjährige Janis Pullack aus Beeskow hatte im Ziel letztlich ziemlich deutlich die Nase vorn. Als Ansporn liefen die Brüder Hagen und Phillip Pohle neben bzw. hinter ihm. Dass der kleine Janis etwas vorhat, konnte man gleich am Start vermuten. Schon da preschte er mit hohem Tempo los und legte wohl so den Grundstein für seinen Sieg beim Beeskower Neujahrslauf.

Da die Pohle-Brüder sich außerhalb der Wertung stellten, konnte Marko Lehmann die Ehrung als bester Läufer und Emmely Leinert die, als die beste Läuferin entgegen nehmen.

Die Würdigung nahmen die Vereinsvorsitzende Körner und der Beeskower Bürgermeister, Frank Steffen, vor. Es gab für die drei genannten und den kleinen Lukas-Erik, eine Medaille und einen aus Pfannkuchenteig gefertigten Siegerstern.

Der Bürgermeister selbst hätte sicher auch gerne zu den Siegern gehört, konnte sich aber nur im vorderen Drittel des Teilnehmerfeldes platzieren. Ihn einte mit allen anderen, das Ziel, das neuen Jahr sportlich zu beginnen und das hatte alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit Bravur geschafft. Und dann gab es zur Stärkung von der Bäckerei Michel Pfannkuchen soviel der Magen vertragen konnte und dazu Glühwein und Kinderpunsch.

Zum elften Neujahrslauf des Burg-Kultur-Vereins Storkow hatten sich diesmal genau 59 Teilnehmer in Karlslust bei Nettis Speisekammer versammelt. Es ging nach der wie immer von Helga Kühne geleiteten Aufwärmgymnastik in drei Touren rund vier Kilometer über Wald- und Feldwege bis zur Burg und von dort am Storkower See zurück. Hier wartete ein leckerer Imbiss auf Walker, Jogger und Wanderer.

Wieder mit dabei war der Burgteufel Didi, diesmal unter dem Motto "Drauf geschissen" auf einem Toilettenfahrrad. Das war schon Werbung für die gleichnamige Ausstellung über die Geschichte des stillen Örtchens, die am 31. Januar auf der Burg eröffnet wird.

Mitgebracht hatte er auch aus Anlass des 200. Geburtstages des Laufrads als Vorgänger des Fahrrads ein Modell Marke Eigenbau. Mit ihm will er im Sommer bis nach Straßburg laufen, immer auf der Strecke entlang, auf der sein Schöpfer Karl Friedrich Drais die Jungfernfahrt absolviert hatte.

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