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Fürstenwalder Stadt- und der Kreisverband luden zum gemeinsamen Neujahrsempfang

CDU-Ehrung für Goldenen Schmiedemeister

Geehrt: Schmiedemeister Otto Hausdorf (m.) mit Dierk Homeyer (l.) und dem CDU-Stadtvorsitzenden Rolf Hilke
Geehrt: Schmiedemeister Otto Hausdorf (m.) mit Dierk Homeyer (l.) und dem CDU-Stadtvorsitzenden Rolf Hilke © Foto: moz
Uwe Stemmler / 27.01.2013, 19:50 Uhr - Aktualisiert 30.01.2013, 17:52
Fürstenwalde (MOZ) Der Neujahrsempfang der Fürstenwalder CDU am Freitagabend im Dom brachte gegenüber jenen in den Vorjahren zwei Neuerungen, wie Rolf Hilke erklärte. Zum einen nahm er zum ersten Mal als Vorsitzender des Stadtverbands teil, denn er löste 2012 den langjährigen Chef, Wolfgang Petenati ab. Außerdem wurde erstmals mit der CDU Oder-Spree zusammen gefeiert. Was für die zahlreichen Gäste bedeutete, dass bei den Reden auch die große Politik in den Mittelpunkt rückte.

Der Kreisvorsitzende Dierk Homeyer, zugleich Landtagsmitglied, geißelte das "katastrophale Versagen" der Regierungskoalition beim Flughafen-Bau in Schönefeld. Dann schwor er die CDU-Mitglieder auf den Bundestagswahlkampf ein. "Wir haben mit Martin Patzelt einen exzellenten Kandidaten aufgestellt, mit dem es gelingen kann, ein Direktmandat zu erobern", sagte Homeyer. Der aus Briesen stammende Ex-Oberbürgermeister von Frankfurt hatte den Fürstenwalder Favoriten Ingo Wetter knapp aus dem Rennen geworfen.

Der CDU-Neujahrsempfang im Fürstenwalder Dom bot Gelegenheit für nette Gespräche.
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CDU-Neujahrsempfang im Fürstenwalder Dom

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Am Rande der Veranstaltung erklärte Hilke, was für ihn wichtige Ziele in diesem Jahr sind. Als erstes nannte er die "Auskömmlichkeit zwischen Stadt und Wirtschaft" und ergänzte, mit Blick auf die angekündigte Schließung der traditionsreichen Firma RMG Gaselan: "Ich kann mich nicht hinstellen und sagen, wir retten die Firma. Aber wir können mit dazu beitragen, dass die Fachkräfte in der Region bleiben." Weiter im Fokus stehe in diesem Jahr der Tourismus.

Im Namen des Stadtverbands überreichte Rolf Hilke Otto Hausdorf eine Ehrenurkunde. Der Fürstenwalder ist seit über 50 Jahren Meister des Schmiedehandwerks, machte sich schon zu DDR-Zeiten selbstständig, wurde damals sogar als Aktivist der sozialistischen Arbeit ausgezeichnet, wie Hilke berichtete. Hausdorf war später lange Jahre Obermeister der Innung. Im vergangenen Jahr erhielt der 76-Jährige den Goldenen Meisterbrief.

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Kai Niemeier 29.01.2013 - 09:21:10

Zustimmung

Platzeck war UMWELTMINISTER. Dieser soll mit den Grünen nichts am Hut gehabt haben? Er trat aus, weil er sein Ministeramt nicht aufgeben wollte. In der Diskussion um eventuelle Stasiverstrickungen des damaligen MP, sprach die Fraktion diesem nicht unbedingt ihr Vertrauen aus. platzeck trat aus , um seine Karriere zu "retten". Der Dank und Lohn von Stolpe und SPD werden bis heute abgetragen. War der Schlüssel zum MP, Aufsichtsratsvorsitzenden,....

ein einfacher Biker 28.01.2013 - 20:04:47

es ist schon witzig

wie hier der Herr Platzeck verklärt wird... Von wegen er sei zur SPD gewechselt, weil er mit den Grünen nichts gemein hatte... Man Leute, wenn Ihr etwas schreibt vergewissert Euch lieber vorher, ob das nicht ausgemachter Blödsinn ist was Ihr da schreibt. Platzeck war ein GRÜNER der ersten Stunde, und zwar noch VOR DER WENDE... (Zitat aus Wikipedia) Platzeck begann sein politisches Engagement 1988, als er im April Gründungsmitglied der Potsdamer Bürgerinitiative „Arbeitsgemeinschaft für Umweltschutz und Stadtgestaltung (ARGUS)“ wurde. ... Die ARGUS gehörte im November 1989 zu den Gründungsmitgliedern der Grünen Liga, einem Dachverband von Umweltgruppen, in deren Bundessprecherrat Platzeck entsandt wurde. (Zitat Ende) Ich selbst kenne Ihn genau aus dieser Zeit und hatte ihn damals bewundert, was dann aber nach dem Wechsel zur SPD in Enttäuschung und Resignation umschlug. Er ist einer von denen, die am Anfang noch ein Rückgrad hatten, das aber analog zum Machtgewinn sich in ein flatterndes Fähnchen umwandelte. Keine Ahnung ob das aus politischer Sicht unumgänglich war, aus menschlicher Sicht war es zumindest für mich eine Schande... Sorry musste mal gesagt werden...

Vera Wollenberger 28.01.2013 - 19:58:25

Na ja,aber @Kritischer Bürger und @S.Rössler

Lieber Wessis als ein MP.welcher Ex-Verkehrsminister Wolf und Ex-Minister Speer seine Freunde nennt. Schon kennzeichnend diese ehemalige männerallianz.

Mike Seil 28.01.2013 - 19:50:29

Auf dem falschen Empfang?

Was hat der Neujahrsempfang der CDU Fürstenwalde mit Platzeck und den Grünen zu tun? Und dieses rumgehacke auf Homeyer, scheint mir eher auch nur von Neidern seines Erfolges. Er ist seit nahezu 20 Jahren einer der erfolgreichsten Politiker, war schon Parlamentarischer Geschäftsführer, Landesschatzmeister, fast Generalsekretär und ist immerhin dank seiner Fähigkeiten schon im zweiten Kreisverband der CDU Vorsitzender.

Kritischer Bürger 28.01.2013 - 19:35:13

Platzeck und die Grünen

Herrn oder Frau Rössler kann man nur Recht geben, wenn man die Landtagsdebatten im rbb verfolgt.. Mit solchen Leuten kann man doch nicht gemeinsam ein Land regieren. Also war das damals der richtige Schritt von Platzeck. Wie sollen uns hier auch Politiker wie der Vogel verstehen, von 4 Grünen 3 aus dem Westen, das scheint auch das Problem von Homeyer zu sein. Irgendeine Ministerin hat vor vielen Jahren gesagt, schauspielerisches Können haben sie und reichlich Arroganz.

Peter Stall 28.01.2013 - 19:10:26

Starker CDU Kreisvorsitzender

Was will man mit einer CDU anfangen deren Kreisvorsitzender weder aus dem Kreis ist, noch da wohnt oder arbeitet?

S. Rößler 28.01.2013 - 09:05:22

@ Tom Radezki

Platzek ist raus. als das Bündnis 90 mit den Grünen eine Listenvereinigung anstrebte, um sich stärker positionieren zu können. Da das Bündnis mit den Grünen inhaltlich nichts gemein hatte, scheint es mir nur zu legitim, dass der Eine oder Andere mit diesem Fusionsmodell nichts anfangen konnte und das Weite gesucht hat. So auch Platzeck. Aber man kann natürlich auch 'ne karriere-orientierte Motivation unterstellen. Muss man aber nicht.;-)

Tom Radetzki 28.01.2013 - 08:45:30

Frage an @Kritischer Bürger

Hat Platzeck nicht die Bürgerbewegung(Bündnis 90), wegen seiner Karriere verlassen? Ist er als dann "Parteiloser" nicht auch wegen seiner Karriere in die SPD eingetreten? Ihre kritische Haltung erscheint seiner "Schmalspur".

kritischer Bürger 28.01.2013 - 06:29:20

Homeyer und seine Parteifreunde

Herr Homeyer hat ein Kurzzeitgedächnis! Sein Minister Junghans hat jahrelang mitregiert und die ganze Partei mitgemacht. Nun benehmen sie sich wie Kinder im Sandkasten denen das Spielzeug weggenommen wurde. Platzeck muss weg, das ist die Deviese aber was kommt danach? Frau Wanka die Brandenburg wegen ihrer Karriere verlassen hat und nun in Hannover wieder übrig ist, oder Frau Ludwig die kein Fettnapf auslässt und rechtspopulistische Zeitungen bedient oder Herr Dombrowski der sich selbstherrlich zum Chefankläger erklärt hat und seit Jahren Mitverantwortung trägt? Das ist schon eine Truppe. Die CDU in unserem Landkreis hätte einen anderen Vorsitzenden verdient, gab es da keine Frau und keinen Mann der sich das zutraut? Am 11.2.. wird die CDU wieder ihren Politischen Aschermittwoch abhalten und in Narrenmanier die anderen Parteien " mit deutlichen Worten besprechen" laut Ankündigung im Internet. Na dann liebe Narrenredner vergesst euch nicht bei dem Austeilen zu bedenken, die Bürger jedenfalls leben nicht auf dem Narrenschiff in Brandenburg

Heuchlermeuchler 27.01.2013 - 22:20:40

CDU macht munter mit in Sachen Schönefeld

Also, so leicht kommt Homeyer in Sachen Schönefeld nicht davon. Er bietet nur flache Polemik und stellt sich der Problematik rein gar nicht. Das fachliche Votum in den 90er Jahren lautete: Schönefeld schließen, Sperenberg bauen. Diepgen (CDU) dort Regierender Bürgermeister hat sich über alle fachlichen Voten hinweggesetzt und Brandenburg und dem Bund die falsche Standortentscheidung für Schönefeld abgenötigt. Von 1999 bis 2009, also in den 10 wesentlichen Jahren der Planungs- und Finanzierungsphase hat die CDU unter Schönbohm und Junghans in Brandenburg mitregiert. Schon vergessen, Herr Homeyer? Mit Ruhm bekleckert hat sich da auch kein einziger Christdemokrat. In Berlin regiert die CDU gemeinsam mit Wowereit und denkt überhaupt nicht daran, diesem charakterlosen Wicht die Gefolgschaft zu versagen. Schlimmer geht´s nimmer. Und Ramsauer (CSU), Bundesminister, hat es im letzten Jahr definitiv auch mitversaut. Das bescheinigt ihm jetzt seine eigene Kommission. Er hat die Planer vor die Tür gesetzt, ohne dass neue Leute mit Fachkunde schon an Bord gewesen wären Die Christdemokraten sind in Sachen Schönefeld überzeugte Mittäter, die sich endlich ihrer eigenen milliardenschweren Schuld stellen und sich beim Steuerzahler für das auch von ihnen Hand in Hand mit Sozialdemokraten und Linkspartei angerichtete Desaster entschuldigen sollten. Asche auf jedes christdemokratische Haupt. Auf das von Herrn Homeyer am Besten gleich kübelweise.

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