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Ziele erreicht

Stefan Kegel
Stefan Kegel © Foto: MOZ
12.10.2014, 21:20 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Es kann sein, dass die Kritiker von Russlands Präsident Wladimir Putin sich zu früh freuen. Der Abzug seiner Truppen von der Grenze zur Ukraine sieht zwar nach einem Einknicken aus. Doch Soldaten können auch schnell wieder dorthin verlegt werden. Darum scheint es ihm aber gar nicht zu gehen.

Denn seine politischen Ziele hat Putin erreicht. Er hat den angrenzenden Ländern gezeigt, dass er die Krallen ausfahren wird, wenn er seine Interessen oder diejenigen russischstämmiger Bürger bedroht sieht. Er hat die Krim annektiert, um seinen Flottenstützpunkt vor dem Zugriff von EU oder Nato zu sichern. Und er hat den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko dazu gebracht, der Ostukraine mehr Autonomie zu versprechen. Das ist zwar nicht das Neurussland, das Putin propagiert hat. Dennoch wird es ihm innenpolitisch auf Jahre nutzen, sich als Sachwalter russischer Interessen gezeigt zu haben.

Vermutlich haben auch die westlichen Sanktionen ihren Teil dazu beigetragen, dass Putin einlenkt. Aber vor allem war es inmitten des Nato-Trommelwirbels die ausdauernde, auch deutsche Gesprächsbereitschaft, die diese diplomatische Lösung möglich gemacht hat.

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Skrab. 14.10.2014 - 17:54:08

http://www.moz.de/kommentare/mc/1335720/221/1/

Zara Leanders Blaues Wunder Sie sollten freundlicherweise einen Fortbildungslehrgang besuchen, um den Unterschied der Annexion des Kosovo und des völkerrechtswidrigen Verscherbelns der Krim, durch den Blödian Chrustshow, an die „sowjetische Ukraine“ zu erkennen. Haben die Pressescharfmacher nicht oft genug über das klamaukhafte Auftreten von Stalins Pausenclown auf der Hauptversammlung der UNO berichtet? Ohne die Russen und die Kitaizys tut sich aber in diesem Europa nichts mehr. Also verprellen Sie bitte nicht die Noch-MOZ-Leser. In 3 bis 4 Jahren werden sich die Zeiten der MOZ in einem Großkreis sowieso etwas ändern. Berichten Sie lieber wie es möglich ist, als die MOZ am 04.04.2012 informierte, dass das Wasserwerk Spitzmühle knapp 5,0Mio.€ bei mehr Leistung kostet und zur Eröffnung kostete es 9,2Mio.€ bei weniger Leistung. Kein Wort darüber wo die 4,2Mio.€ herkamen. Oder versuchen Sie den stupiden Zwang der Bürger in Form des Winterhilfswerks bei der Pflichtpapierabgabe zu erklären. Diese Blauen Tonnen kosten dem EMO im EMO-Einzugsgebiet bereits 1,8Mio.€, ohne dass ein Kg Wertstoff Papier die Blaue Tonne gesehen hat. Kommen die Sammelgebühren des Einfahrens des Inhaltes der Blauen Tonnen dazu, sind wir schnell bei 2,5 Mio. Mit einem derartigen Aufwand sich das Papiermonopol in einer kapitalistischen Wirtschaft zu sichern, erinnert an die Beseitigung des privaten Wirtschaftssektors in der DDR. Der Herr Landrat sollte beim Nageleinschlagen zum Richtfest beim EMO-Palast auch an die Kostenfrage der Blauen Tonnen denken. Es erinnert an tiefste DDR-Zeiten der Überführung in sozialistische Betriebe, wenn einem Altstoffhändler in Strausberg die Annahme anhand öffentlichem Aushangs durch das Brandenburgische Umweltamt verboten wird, Papier von Privat aufzukaufen. Nicht vorstellbar, dass ein Umweltamt in interne Belange der IHK auf Zuruf eingreifen kann. Vielen Dank im Voraus. Skrabania

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