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zur Tagesmutter
Das große Wegducken

Mathias Hausding
Mathias Hausding © Foto: MOZ/Gerd Markert
Meinung
Mathias Hausding / 18.02.2018, 19:30 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Braucht Brandenburg seine Tagesmütter nicht mehr? Dann kann man die Verbliebenen mit Hungerlöhnen verprellen. Sollen sie sich doch andere Jobs suchen. Die Annahme ist jedoch falsch. Die Frauen und Männer werden mehr denn je benötigt. Studien belegen den Bedarf. Das Land freut sich über steigende Geburtenraten, und viele berufstätige Eltern schätzen es nach wie vor, ihre Einjährigen zunächst nicht in eine große Kita zu bringen, sondern eben zu einer Tagesmutter.

Vielen Kreisverwaltungen und dem Bildungsministerium, ihrem Auftrag nach Service-Einrichtungen für die Steuerzahler, scheint das egal zu sein. Man duckt sich weg und fügt sich dem Lauf der Dinge. Dabei könnte der weitere Rückzug von Tagesmüttern schnell zu Engpässen bei der Versorgung führen. Genauso wichtig wäre es, sich die Qualität der Ausbildung genauer anzuschauen – im Interesse der Landeskinder. Diese Aufgabe können die Landkreise nicht allein schultern. Wie anderswo in der Bundesrepublik auch, steht das Land hier in der Verantwortung.

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