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zum Wisent-Abschuss
Wisent hilft’s nicht mehr

Dietrich Schröder
Dietrich Schröder © Foto: MOZ/Gerd Markert
Meinung
Dietrich Schröder / 12.09.2018, 20:00 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Es ist nun ein Jahr her, dass bei Lebus das erste Wisent erschossen wurde, welches seit mehr als 100 Jahren über die freie Wildbahn nach Deutschland gekommen war.

Und obwohl dieser Vorfall für heftige Kritik sorgte, weil die Tiere unter Naturschutz stehen, haben zwei juristische Instanzen inzwischen erklärt, dass das damalige Handeln der örtlichen Akteure auch nachzuvollziehen war. Nur der Grünen-Fraktionschef Axel Vogel will sich damit partout nicht zufrieden geben und ein Verfahren gegen die Verantwortlichen erzwingen.

Bei allem Respekt vor Naturschutz erscheint dies doch  halsstarrig. Hat Herr Vogel mal überlegt, wie er oder eine Familie mit Kindern sich fühlen würde, wenn man ganz plötzlich einem 900-Kilo-Bullen gegenübersteht? Die Erkenntnis, dass Wisente grundsätzlich friedlich sind, ist durch den Vorgang bekannt geworden. Und es gab auch Begegnungen zwischen deutschen und polnischen Lokalpolitikern und Experten dazu. Das ist schon viel. Ein Prozess hilft dem Wisent nicht mehr.

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