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Stadtpolitik
CDU unterstützt Claus Junghanns

Noch in Familienministerium, bald im Rathaus? Claus Junghanns von der CDU.
Noch in Familienministerium, bald im Rathaus? Claus Junghanns von der CDU. © Foto: Tobias Tanzyna
Thomas Gutke / 12.09.2018, 20:35 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der Kreisvorstand der Frankfurter CDU unterstützt die Bewerbung von Claus Junghanns für das Amt des 1. Beigeordneten und Bürgermeisters. Darüber informierte die Partei am Mittwoch. Am Abend zuvor hatten sich die Parteimitglieder in einer mitgliederoffenen Vorstandssitzung ohne Gegenstimme für den 37-Jährigen ausgesprochen.

Die neue Ausschreibung werde voraussichtlich nächste Woche veröffentlicht, teilte OB René Wilke (Linke) mit. Das Amt soll unter anderem die Aufgabenbereiche Ordnung und Sicherheit, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing umfassen. Wilke hatte der CDU neben einer Beteiligung an der Rathausspitze auch das repräsentative Amt des Bürgermeisters angeboten. Ein erster Anlauf zur Stellenbesetzung war im Sommer gescheitert, nachdem das Land Zweifel an der fachlichen Eignung des Kandidaten Stefan Große Boymann angemeldet hatte. Er zog seine Bewerbung daraufhin zurück.

Claus Junghanns bringt vor allem berufliche Erfahrungen aus dem Bundespolitikbetrieb und der Bundesverwaltung mit. Studiert hat er Geschichte und Linguistik. Nach seinem Abschluss arbeitete er zunächst in der CDU-Bundesgeschäftsstelle und wechselte 2009 in den Bereich Öffentlichkeitsarbeit des Bundesfamilienministeriums. Von 2014 bis 2018 war Junghanns persönlicher Referent von CDU-Generalsekretär Peter Tauber. Seit dem Frühjahr ist er erneut als Verwaltungsbeamter im Familienministerium tätig. Der Sohn von Ulrich Junghanns – dem früheren Wirtschaftsminister des Landes – ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Frankfurt.

Er wolle Verantwortung für seine Stadt übernehmen und sie mit positivem Blick gestalten, erklärte er. „Dabei geht es mir darum, unsere wirtschaftlichen Chancen als regionales Zentrum und die vielen positiven Aspekte der Nähe zu Berlin stärker zu betonen“, so Junghanns. Zudem müsse die Arbeit der Verwaltung besser nach außen kommuniziert und gleichzeitig stärker wertgeschätzt werden.

Der CDU-Kreisvorsitzende Michael Möckel freut sich über die Bewerbung von Junghanns. Er bringe Erfahrung mit und könne durch sein langes politisches Engagement auch die Frankfurter CDU glaubwürdig vertreten. „Er ist ein junger Politiker, der mitten im Leben steht, die Menschen in unserer Stadt verstehen und sich für sie engagiert.“(thg)

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