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Im Kleist Forum geben sich Stars die Klinke in die Hand

Heinz Kannenberg / 17.07.2019, 19:09 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Theater ist wie eine Entschleunigungs-Oase – in einer Zeit, in der täglich so viel an uns vorbei rauscht. Der Künstlerische Leiter des Kleist Forums Florian Vogel sieht daher in dieser Kunstform einen nachhaltigen Rahmen, um auch mit Angeboten aus allen Bühnenkunstsparten Besucher aus Frankfurt und dem Umland zu unterhalten, zum Nachdenken und Debattieren anzuregen. Mehr als 200 Veranstaltungen aus allen Kunstsparten stehen in der Spielzeit 2019/20 auf dem Plan.

"Mit diesem Spielplan zeigen wir die Vielfalt und den Reichtum der Bühnenkunst", betont Vogel. Ob literarisch, artistisch, experimentell oder traditionell: gute Unterhaltung müsse nicht flach sein – im Gegenteil. Vogel setzt auch in seiner vierten Spielzeit auf "gute Unterhaltung auf höchstem Niveau". Mit diesem Spielplan wolle das Kleist Forum Menschen aus der Region "abholen, bewegen und Emotionen erzeugen". "Wir nehmen unser Motto Unsere Stadt. Ihre Bühne. sehr ernst – mit viel Spaß", betont Florian Vogel. Diesen Mehrwert hätten viele Zuschauer zu schätzen gelernt. In der Spielzeit 2018/19 seien die Besucherzahlen nochmals um fünf Prozent und im Gegensatz zum deutschlandweit rückläufigen Trend die Zahl der Abonnenten im Kleist Forum in der vergangenen Spielzeit auf 640 erneut gestiegen.

Zum Beginn der Spielzeit stehen gleich drei Premieren auf dem Programm. Das Gewinnerstück des Kleist-Förderpreises "Warten auf Sturm" von Peter Thiers feiert während der Kleist-Festtage seine Frankfurter Premiere. Anlässlich des Fontane-Jubiläums produziert das Sandtheater Berlin erstmals Theodor Fontanes Gesellschaftsroman "Effi Briest" in poetischen Bildern ganz ohne Sprache. Und Thomas Thieme wagt das künstlerische Experiment, Kleists "Käthchen von Heilbronn" als One-Man-Show, begleitet von einer Percussionistin, auf die Bühne zu bringen.  Zwei weitere Uraufführungen gibt es: In Koproduktion mit dem Staatsorchester und dem Sandtheater Berlin feiert "Wagners Ring ohne Worte" im März  Premiere. Anlässlich Beethovens 250. Geburtstag widmet sich der Schauspieler Dominique Horwitz erstmals dem russischen Schriftsteller Leo Tolstoi und dessen Novelle "Die Kreutzersonate", benannt nach Beethovens Violinsonate Nr. 9.

Altbewährtes wird mit Neuausgaben fortgesetzt, wie etwa die Best of Poetry Slams und die prominenten MOZ-Talks. Die Bürgerbühne bringt erneut Geschichten der Frankfurter auf die Bühne.

Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen im Kleist Forum beginnt am 5. August.

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