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über Stress durch Pendeln
Ständig auf Achse

Andreas Wendt
Andreas Wendt © Foto: Gerrit Freitag
Meinung
Andreas Wendt / 10.09.2019, 18:25 Uhr
Berlin (MOZ) Brandenburger sind seit Jahren die deutschen Meister im Pendeln. Um die 300.000 reisen täglich von der eigenen Haustür zum Arbeitsplatz und nach Feierabend wieder zurück.

Die erschreckende Zahl ist nicht unbedingt ein Grund, stolz auf den Gewinn dieser Meisterschaft zu sein, denn das Leben der Betroffenen könnte durchaus entspannter sein. Was nicht allein an Baustellen auf Autobahnen und verspäteten oder gar ausgefallenen Regionalzügen liegt.

Pendlerzeit ist Lebenszeit, und nahezu alle Studien belegen, dass sich der alltägliche Stress auf die Gesundheit niederschlägt. Arbeitsagenturen wie die in Frankfurt (Oder) haben schon Anläufe unternommen, um die Hunderttausenden Menschen – oder wenigstens einige von ihnen – vom Pendeln abzuhalten, indem die Agentur ihnen passende Jobangebote quasi vor der Haustür offerierte. Der Erfolg der Aktion war überschaubar.

Viele Arbeitgeber bemühen sich, ihren Angestellten gerade in Zeiten des Fachkräftemangels entgegenzukommen. Von Gleitzeit, über Homeoffice, bis hin zur Bezuschussung von Fahrtkosten, beispielsweise über das Firmenticket des Verkehrsverbundes. Die "verfahrene" Zeit kann damit nicht ersetzt werden, und sie fehlt der Familie und der Regeneration.

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