Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

zum Job-Vorteil für Brandenburger
Es braucht bessere Ideen

Harriet Stürmer
Harriet Stürmer © Foto: Gerd Markert
Meinung
Harriet Stürmer / 08.10.2019, 05:55 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Allein die Tatsache, dass der öffentliche Dienst von unser aller Steuern finanziert wird, ist Argument genug, dass bei Einstellungen in den Dienst des Landes selbstverständlich die Bestenauslese entscheidend sein muss.

Von daher steht ein Job-Vorteil für Bewerber aus Brandenburg nicht zur Debatte. Der Vorschlag der Koalitionspartner von SPD, CDU und Grünen ist zu kurz gedacht – wenn auch gut gemeint.

Denn tatsächlich gibt es Bereiche in diesem Land, in denen ein solches Einstellungskriterium nicht schaden könnte. Zum Beispiel in der Gerichtsbarkeit. Viele ostdeutsche Richter hatten es nach der Wende schwer. Schließlich hing ihnen der Vorwurf an, sich ihre Urteile zum Teil von der Partei vorschreiben haben zu lassen.

Mit der Folge, dass unzählige Richter aus dem Westen in die Verhandlungssäle Brandenburgs strömten und so für ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Ost und West sorgten. Um ein solches Ungleichgewicht wieder rückgängig zu machen, braucht es aber offenbar bessere Ideen als die vom Job-Vorteil für Brandenburger.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG