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zum Zustand der Bahnhöfe
Ein Abriss ist oft effektiver

12. Februar 2019 Mitarbeiter-Porträt der MOZ - Andreas Wendt. Foto: Gerrit Freitag
12. Februar 2019 Mitarbeiter-Porträt der MOZ - Andreas Wendt. Foto: Gerrit Freitag © Foto: Gerrit Freitag
Meinung
Andreas Wendt / 06.11.2019, 18:24 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Ob nun Aushängeschild, wie es die Chefin des Verkehrsverbundes, Susanne Henckel, nennt, oder Visitenkarte einer Stadt oder Gemeinde – wer Bahnhöfe als Maßstab für den Erlebniswert einer Kommune nimmt, bekommt es bei der Ankunft mit der Angst zu tun. Viele sind verfallen, Türen und Fenster verrammelt und verschlossen. Das seit Jahren. Seit Jahren auch nehmen sich Land, Verkehrsverbund und Deutsche Bahn auch vor, diesen Zustand zu ändern. Doch positive Entwicklungen zeigen sich nur dort, wo der Bahn ihr Image noch wichtig ist und sie mit modernisierten Empfangsgebäuden glänzen will.

Auf dem Land lohnt sich die Mühe aus ihrer Sicht nicht, wenn alle Stunden mal ein Zug hält, auf den nur wenige Reisende warten. Diese Ruinen hat die Bahn zum Teil auch schon abgestoßen, manchmal an leichtgläubige Kommunen, die darauf hofften, nach der Sanierung Bibliothek, Gaststätte oder Vereinsraum unterzubringen. Meist platzen solche Träume, und so verfallen sie weiter. Ausnahmen wie Chorin oder Lübbenau bestätigen die Regel.

Vermutlich ist ein Abriss und ein Neubau von Unterstellmöglichkeiten effektiver als die Suche nach Nutzungskonzepten.

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