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Netzwerken für Coronahilfe
Zarte Pflanze

Mathias Hausding.
Mathias Hausding. © Foto: Gerrit Freitag
Meinung
Mathias Hausding / 17.03.2020, 19:04 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Da schimpfe noch mal einer über die Jugend von heute! Alles Egoisten, keinen Respekt vor Älteren oder Schwächeren – so heißt es immer wieder.

Dass das Quatsch ist, zeigt sich nun einmal mehr bei der anlaufenden Coronahilfe-Bewegung. Was hier innerhalb weniger Tage in Eigeninitiative entstanden ist, ist beeindruckend. Auch wenn jetzt nicht die Zeit für das gegenseitige Aufrechnen ist: Hoffentlich merkt sich die ältere Generation, was viele junge Menschen derzeit für sie tun, wenn die Debatten über den Klimawandel und die damit verbundenen möglichen Lasten für die junge Generation wieder in den Fokus rücken.

Mit Blick auf die neuen Online-Initiativen gilt es aktuell darauf zu achten, dass die zarten Pflanzen nicht eingehen, sprich: dass die Initiatoren nicht aus Überlastung oder anderen vermeidbaren Gründen aufgeben. Wünschenswert wäre eine geeignete Vernetzung zwischen den jungen, aber noch unerfahrenen Helfern und Leuten, die sich mit lokalen Netzwerken und auch möglichen Fallstricken auskennen. Das können in der jetzigen Sondersituation durchaus auch demokratische Parteien und ihre Mitglieder sein, wenn sie den Dienst an der gemeinsamen Sache in den Vordergrund rücken und auf politische Agitation verzichten.

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