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zum Ermittlungserfolg gegen Waffenhändler
Waffenbesitz und -handel muss bestraft werden

Claudia Duda
Claudia Duda © Foto: Gerd Markert/MOZ
Meinung
Claudia Duda / 23.03.2020, 19:36 Uhr - Aktualisiert 24.03.2020, 08:19
. (MOZ) Eine echte Erfolgsmeldung konnten Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft am Montag verkünden. Der Schlag gegen die Waffenhändler ist das Ergebnis von umfangreichen Ermittlungen auf internationaler Ebene. Meist brauchen die Beamten einen langen Atem, bevor sie echte Ergebnisse vorweisen können. In Deutschland herrschen zum Glück keine amerikanischen Verhältnisse. Waffenbesitz und Waffenhandel müssen angemeldet und genehmigt werden. Kriegswaffen sind generell verboten. Dass ein 19-Jähriger aus Märkisch-Oderland unter den Beschuldigten ist, macht umso deutlicher, wie wichtig es ist, schwarze Schafe ausfindig zu machen.

Hier waren Männer aktiv, die nicht nur wie kleine Jungen gern mit Waffen spielen. Der Umfang und die Art der sichergestellten Waffen und Devotionalien machen deutlich, wessen Geistes Kind sie sind. Aschenbecher mit SS-Ruhnen sind kein Spielzeug – sie sind Ausdruck rechtsradikaler Gesinnung. Und wer menschliche Knochen zu Hause sammelt, überschreitet jegliche Pietätsgrenzen und muss bestraft werden.

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