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Digitalpakt für Hochschulen: Leider keine Chefsache

31. Januar 2019 Mitarbeiter-Porträt der MOZ - Dietrich Schröder. Foto: Gerrit Freitag
31. Januar 2019 Mitarbeiter-Porträt der MOZ - Dietrich Schröder. Foto: Gerrit Freitag © Foto: Gerrit Freitag
Meinung
Dietrich Schröder / 05.06.2020, 19:54 Uhr - Aktualisiert 06.06.2020, 11:22
Berlin (MOZ) Natürlich ist die Förderung der Hochschulen in Deutschland zuallererst eine Aufgabe der Bundesländer. Doch dies gilt ja erst recht für die Schulen und Kitas. Letztere dürfen dennoch auf eine deutlich größere Unterstützung aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung hoffen als die Hochschulen und Universitäten.

Bereits zum wiederholten Mal zeigt sich, dass die gelernte Hotel- und Bankkauffrau Anja Karliczek in ihrer Funktion als Bildungs- und Forschungsministerin die Interessen der Hochschulen zu wenig vertritt. Zunächst zeigte sie kaum Unterstützung für die Zehntausenden Studierenden, deren Nebenjobs wegen der Corona-Pandemie wegfielen. Diese erhalten vom Bund höchstens Kredite statt Zuschüsse, und das auch erst drei Monate, nachdem ihre Einkünfte seit März wegfielen.

Auch die Digitalisierung der Lehre an den Hochschulen, bei der sich bundesweit Nachholbedarf zeigt, hätte die CDU-Politikerin längst zur Chefsache machen müssen. Denn ein Hochschul-Digitalpakt von Bund und Ländern wäre dringend erforderlich.

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