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zu den Plänen rund um Tesla
Plötzlich Boomregion

Ina Matthes
Ina Matthes © Foto: Gerrit Freitag
Meinung
Ina Matthes / 23.06.2020, 20:11 Uhr - Aktualisiert 24.06.2020, 08:22
Grünheide (MOZ) Viel Wald und viel Wasser. Der Landkreis Oder-Spree ist als Tourismusregion bekannt, und er hatte ein überschaubares Wachstum vor sich. Bis Tesla kam. Der US-Autobauer katapultierte den Kreis in die Riege der Boom-Regionen, vergleichbar Dahme-Spreewald mit dem Flughafen BER. Nur dass Tesla nicht zehn Jahre bis Betriebsstart warten will.

Die Dimension und das Tempo der Ansiedlung stellt Kreis und Kommunen vor gewaltige Aufgaben. In einem Strategiepapier haben sie sich jetzt  auf einen Fahrplan verständigt, wie sie das Umfeld entwickeln wollen. Nun kommt es darauf an, dass Land und Kommunen gut zusammenarbeiten, dass die Gemeinden bei der Lösung der vielen Probleme am Ende nicht allein gelassen werden.

Die größte Herausforderung dabei ist: Wie gelingt es, die Bürgerinnen und Bürger dabei mitzunehmen? Oder-Spree ist eben keine Industrieregion. Viele, die hier leben, lieben diese Gegend wegen Wald und Wasser. Nur, wenn die Menschen die Ansiedlung als eine Chance wahrnehmen und nicht als Verlust an Lebensqualität, wird aus der Gigafactory eine  Erfolgsgeschichte.

Lesen Sie hier den Beitrag von Ina Matthes: Tesla-Fabrik soll Oder-Spree Zuzug von 10.000 Menschen bringen

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