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Wowereit: Regieren mit Rot-Schwarz nicht schwieriger

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), auf Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), auf Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin. © Foto: dpa
01.03.2012, 18:42 Uhr
Berlin (dpa) Die erste Bilanz des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) nach bald 100 Tagen rot-schwarzer Senat fällt lakonisch aus. "Leicht ist das Regieren in Berlin noch nie gewesen. Es ist mit Rot-Schwarz aber auch nicht schwieriger geworden", sagte Wowereit am Donnerstag als Gast der" Stiftung Zukunft Berlin".

Etwas hat sich jedoch verändert im Vergleich zu den zehn Jahren Rot-Rot zuvor. Die meisten Senatoren müssen das Regieren noch lernen. "Es ist eine neue Herausforderung, da viele Senatoren neu sind", sagte Wowereit. "Da muss noch ein Erfahrungsschatz erarbeiten werden." Die Senatoren müssten lernen, wie eine große Verwaltung zu führen sei - auf CDU- wie auf SPD-Seite.

Wowereit ist im neuen Senat mit jetzt bald elf Jahren als Regierender Bürgermeister "der alte Hase". Außer dem seit bald drei Jahren amtierenden Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) haben die anderen sieben Senatoren keine Regierungserfahrung.

Als positiv bezeichnete es Wowereit, dass die große Koalition inzwischen in der Stadt akzeptiert werde. Alle Zeichen hätten nach der Wahl auf Rot-Grün gestanden. "Der Schwenk zu Rot-Schwarz war ein Wagnis, doch die große Koalition wird heute nicht mehr in Frage gestellt", sagte Wowereit.

Mehr Fragen wurden zum Thema "100 Tage rot-schwarzer Senat" von den Moderatoren der Stiftung nicht gestellt. Die Frist ist auch erst am 9. März abgelaufen. Zuvor wollen Wowereit und Innensenator Frank Henkel (CDU) am kommenden Dienstag (6. März) Bilanz ziehen.

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