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Online-Petition soll Zerstörung der East Side Gallery verhindern

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dpa / 26.02.2013, 20:17 Uhr - Aktualisiert 27.02.2013, 16:42
Berlin (dpa) Das Bündnis "East Side Gallery Retten" hat mit einer am Donnerstag gestarteten Online-Petition bislang über 7000 Stimmen gesammelt. Mit der Petition soll verhindert werden, dass ein Teil der berühmten Open-Air-Galerie aus der Berliner Mauer gerissen wird - für den Bau eines Luxus-Hochhauses. Das Bündnis will 50 000 Stimmen sammeln. "Da werden die Käufer sich auch überlegen, ob sie noch Lust haben, zu investieren", sagte Robert Muschinski von der Initiative "Mediaspree versenken!" am Dienstag. "Mediaspree versenken!" ist gemeinsam mit verschiedenen Berliner Kulturinstitutionen Initiator der Petition.

 

Der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), sagte am Dienstag in der rbb-"Abendschau", im vergangenen Jahr sei versucht worden, den Bebauungsplan zu ändern. Dies sei aber am Finanzsenator gescheitert. Der Künstler, der das Mauerstück gestaltete, wies darauf hin, dass an dieser Stelle einst zehn Menschen ums Leben gekommen seien.

 

Die East Side Gallery ist ein Teilstück der Mauer nahe der Oberbaumbrücke, das nach dem Mauerfall von knapp 120 Künstlern auf 1,3 Kilometer Länge bemalt wurde. Sie gilt als weltweit längste Open-Air-Galerie.

Hier gehts zur Online-Pedition:

http://www.change.org/de/Petitionen/east-side-gallery-retten-keine-luxuswohnbebauung-auf-dem-ehemaligen-todesstreifen


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