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Buttersäure trifft Pelzgegner nahe der Fashion Week

15.01.2014, 17:43 Uhr
Berlin (dpa) Stinkende Buttersäure hat acht halbnackte Tierschützer nahe der Berliner Fashion Week getroffen. "Die Männer und Frauen haben am Mittwoch bei einer Demonstration Zettel mit der Aufschrift "Pelz ist nicht sexy" in die Höhe gehalten", sagte ein Sprecher der Polizei. Dann habe ein Mann am Brandenburger Tor eine Wasserpistole gezückt, auf die Tierschützer in Unterwäsche und eine nach ranziger Butter riechende Säure verspritzt. Der 43 Jahre alte Täter wurde festgenommen.

Gegen ihn wird wegen Körperverletzung ermittelt. "Den Tierschützern ist zwar nichts Ernsthaftes passiert, der Gestank der Säure löst aber so einen Ekel aus, dass man davon schon körperlich beeinträchtigt ist", sagte der Sprecher. Buttersäure kann Haut und Schleimhäuten verätzen und beim Einatmen die Atmungsorgane reizen.

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fuerTiere 19.01.2014 - 22:30:41

gegen Pelz und Leder !

Tierquälerische Käfighaltung: Pelztiere werden in Käfigen gehalten und damit jeder Möglichkeit beraubt sich artgerecht zu verhalten. Auf Pelztierfarmen werden nicht einmal die Minimalansprüche, die diese Tiere an ihre Umgebung stellen, erfüllt. Enge Drahtkäfige aus Gitterrosten sind heute die üblichen Haltungssysteme für Pelztiere in Farmen. Tiere, die sich in freier Wildbahn aus dem Weg gehen würden, werden auf engstem Raum nebeneinander untergebracht.

Frank 15.01.2014 - 18:45:48

die PETA-Freaks haben es genauso faustdick hinter den Ohren

Während einer Pelzmesse im September 2004 protestierten die Moderatoren Peer Kusmagk und Charlotte Karlinder im Namen der Organisation PETA. Sie nahmen Kunstblut und schmissen während einer Pressekonferenz rote Farbe auf die teuren Felle. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben des Pelzinstituts auf mindestens 150.000 Euro. Heute mal andersrum, witzig und keinem ist etwas passiert.

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