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"Inklusionsfackel" kommt in Berlin an

"Für mehr Inklusion in Deutschland" steht auf einer Fackel, die eine Teilnehmerin des Inklusionsfackellaufes hält.
"Für mehr Inklusion in Deutschland" steht auf einer Fackel, die eine Teilnehmerin des Inklusionsfackellaufes hält. © Foto: dpa
dpa / 11.07.2015, 20:00 Uhr - Aktualisiert 11.07.2015, 20:40
Berlin (dpa) Die "Inklusionsfackel" hat Berlin erreicht. Auf der letzten Etappe eines deutschlandweiten Fackellaufs wurde sie am Sonnabend aus Potsdam in die Bundeshauptstadt getragen. Auch Sebastian Dietz, Paralympics-Goldmedaillengewinner im Diskuswerfen, war dabei, als die Fackel am Nachmittag den Potsdamer Platz erreichte. Mit der Aktion sollte ein Zeichen für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen gesetzt werden. Inklusion bedeutet Zugehörigkeit; also dass jeder - ob mit oder ohne Behinderung - überall dabei sein kann; in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit.

 

Die Fackel sei aber auch ein Symbol für Menschen, die wegen ihres Alters, Geschlechts, ihrer Weltanschauung, Herkunft, Religion oder sexueller Identität benachteiligt werden, teilte das "Netzwerk Inklusion Deutschland" mit. Der Verein hatte seit April bereits in allen anderen Landeshauptstädten Deutschlands ähnliche Aktionen veranstaltet.

 

Die Fackel soll nun noch in Rom vom Papst gesegnet werden. Im kommenden Jahr soll sie per Fahrrad von Sibirien zu den Paralympischen Sommerspielen in Brasilien gebracht werden.

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