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Untersuchungs-Ausschuss
Ausschuss befragt Ex-Chefs zum BER-Debakel

Viele Aktenordner mit Nachträgen zum Bauantrag der Entrauchung stehen im Terminalgebäude des Hauptstadflughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) in Schönefeld (Brandenburg). Am selben Tag wurde auf einem Pressetermin auf der Baustelle des Hauptstadtflughafes über den Stand der Bauarbeiten berichtet.
Viele Aktenordner mit Nachträgen zum Bauantrag der Entrauchung stehen im Terminalgebäude des Hauptstadflughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) in Schönefeld (Brandenburg). Am selben Tag wurde auf einem Pressetermin auf der Baustelle des Hauptstadtflughafes über den Stand der Bauarbeiten berichtet. © Foto: Patrick Pleul/dpa
dpa / 06.12.2018, 19:43 Uhr
Berlin (dpa) Der frühere Berliner Flughafenchef Rainer Schwarz muss ein weiteres Mal in einem Untersuchungsausschuss aussagen. Die Abgeordneten im Berliner Landesparlament erwarten von ihm Erklärungen für das jahrelange Debakel um geplatzte Eröffnungstermine und steigende Kosten am neuen Hauptstadtflughafen BER. Geladen ist für die Sitzung am Freitag (11 Uhr) auch der damalige Co-Geschäftsführer Manfred Körtgen, in dessen Geschäftsbereich die Baustelle fiel. Körtgen wurde nach der geplatzten Flughafen-Eröffnung 2012 entlassen. Schwarz musste im folgenden Jahr gehen. Er leitet heute den Flughafen Münster/Osnabrück.

Schwarz hatte schon vor vier Jahren im einem früheren Untersuchungsausschuss ausgesagt. Dort betonte er, seine Aufgabe sei der Betrieb der bestehenden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld gewesen. Inzwischen gibt es in Berlin den dritten Flughafenchef seit Schwarz, Engelbert Lütke Daldrup. Anders als Schwarz, der nur Sprecher der Geschäftsführung war, ist Lütke Daldrup deren Vorsitzender und damit gesamtverantwortlich.

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