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Berliner U-Bahn,Straßenbahnen und Stadtbusse sind betroffen

Bus und Bahn
Warnstreik bei Berliner Verkehrsbetrieben am Freitag

2012 wurde schon mal gestreikt. Mit dem erneuten Ausfall von U-Bahn, Straßenbahn und Stadtbussen in Berlin will Verdi in der laufenden Tarifrunde bei dem Landesunternehmen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.
2012 wurde schon mal gestreikt. Mit dem erneuten Ausfall von U-Bahn, Straßenbahn und Stadtbussen in Berlin will Verdi in der laufenden Tarifrunde bei dem Landesunternehmen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. © Foto: Stephanie Pilick/dpa-Bildfunk
dpa / 11.02.2019, 15:59 Uhr
Berlin (dpa) Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Freitag zu einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen. Von Betriebsbeginn um 3.30 Uhr bis 12.00 Uhr sollen die Beschäftigten die Arbeit niederlegen, sagte ein Verdi-Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen sind die U-Bahn, die Straßenbahnen und die Stadtbusse in Berlin. In der laufenden Tarifrunde bei dem Landesunternehmen will Verdi damit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Berliner S-Bahn fährt.

Vertreter des Kommunalen Arbeitgeberverbands und der Gewerkschaft hatten am Montag ihre Tarifverhandlungen fortgesetzt. Der Verband legte in der zweiten Runde noch kein konkretes Angebot vor, wie es Verdi gefordert hatte. Stattdessen wurden Arbeitsgruppen für bestimmte Themenbereiche vorgeschlagen.

Die Beschäftigten wollen nun am Freitag vor die BVG-Zentrale ziehen. Zur Kundgebung an der Holzmarktstraße würden mindestens 3000 Teilnehmer erwartet, teilte Verdi mit.

In den Manteltarifverhandlungen für rund 14 000 Arbeitnehmer der BVG und ihrer Tochtergesellschaft Berlin Transport verlangt Verdi für alle eine 36,5-Stunden-Woche und Weihnachtsgeld, zudem Änderungen an der Entgelttabelle und eine Einmalzahlung von 500 Euro für Gewerkschaftsmitglieder.

Die Verhandlungsführerin der Arbeitgeber, Claudia Pfeiffer, bezeichnete die Forderung am Montag als nicht umsetzbar. „Die Vorstellungen der Tarifparteien liegen momentan noch weit auseinander.“ Der nächste Verhandlungstermin ist für den 5. März vorgesehen.

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